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Höhenwege im Kleinwalsertal

Seniorenbergwanderung in den Allgäuer Alpen vom 4. – 6. Sept. 2018

 

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Bei Abfahrt regnete es in Strömen, aber wir waren optimistisch, denn der Wetterbericht sagte bestes Wetter voraus. So war es dann auch: ab Kempten lachte die Sonne vom Himmel. Unserem Alter geschuldet schwebten wir von Mittelberg mit der Seilbahn zum Walmendingerhorn, wo uns eine prächtige Aussicht auf die Allgäuer Hochalpen erwartete. Nach kurzem Ab- und Aufstieg fanden wir uns auf dem Grat, der sich bis zur Ochsenhofer Scharte einmal mehr einmal weniger ausgesetzt hinzog. Kleine Gipfel wie der Muttelbergkopf (1989 m) und die Ochsenhofer Köpfe (1950 m) versüßten die anregende Gratwanderung mit tollen Panoramen links und rechts des Weges. Karl legte ein gemäßigtes Tempo mit vielen Pausen vor, so dass alle ohne Probleme die Schwarzwasserhütte erreichten. Unsere zwei Damen erhielten das Luxuszimmer mit eigenem WC und auch die Männer konnten nicht klagen.

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Der Morgen empfing die fünf Wanderer mit blank geputztem Himmel und einem Frühstücksbuffet, und so konnte hoch motiviert der steile Anstieg zum Steinmandl (1981 m) angegangen werden. Nach vielen kleinen Pausen konnte die Aussicht auf den Hohen Ifen und den Widderstein genossen werden und Martin die wohlverdiente Zigarre anzünden. Der Weiterweg zum Kreuzmandl (1974 m) schaute vom Gipfel aus recht „gefährlich“ aus, denn der Grat war stellenweise schmal und mit Abbrüchen versehen. Als wir dann an Ort uns Stelle waren, war alles halb so schlimm. Einige Drahtseile entschärften die Felsstufen und so konnte freudig der Gipfel erreicht werden. Eine lange Brotzeitpause war der Dank für die Mühen. Der Abstieg zum Neuhornbachjoch war einfach und der Entschluß, zum Neuhornbachhaus abzusteigen, das man von oben gut erkennen konnte, einstimmig. Das gemütliche Alpengasthaus bot Sonnenterrasse und Speis und Trank. Dann mussten wir uns von Sabine trennen, die vorzeitig nach Hause musste. Unser Weg zog sich im Almgelände über die Falzalm und Breitenalm zum Kreuzle, wo der Pfad einen Knick Richtung Hütte machte. Ohne größere Steigungen wurden der Gerachsattel und bald darauf unsere Unterkunft erreicht. Die schöne Tour ließen wir bei einem kühlen Bier ausklingen.

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Der letzte Tag hatte nochmals einen Höhepunkt zu bieten: das Grünhorn (2039 m). Nach der Ochsenhofer Scharte ging es zum Schluß kurz steil zur Sache, dann war es geschafft. Den inzwischen schon bekannten Ausblick genossen wir trotzdem, bevor es steil hinab ins Durabachtal und hinaus nach Baad ging. Erst auf dem Baader Höhenweg fanden wir eine Einkehr, wo wir unseren Durst löschen konnten. Die Heimfahrt wurde in Fischen zu einer Kaffeepause unterbrochen und dann Treuchtlingen wohlbehalten erreicht.

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Es war schön zu sehen, dass auch alte Knochen noch etwas leisten können, wenn man nur will.

Karl Meier

Unterkunft: Schwarzwasserhütte (1651 m) DAV
Leiter: Karl Meier
Teilnehmer: 5, davon 4 Sektionsmitglieder, 1 Nichtmitglied

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