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Mehr oder weniger romantisch

Bergtour mit Winterraumübernachtung vom 17. – 19 Okt. 2014 in den Zillertaler Alpen

Unterkunft: Berliner Hütte, Leiter: Karl Meier, Teilnehmer: 3, alles Sektionsmitglieder

Auf der Anreise regnete es noch, aber auf dem 3-stündigen Aufstieg zur Hütte blieb die Kleidung außen trocken. Innen jedoch waren wir schweißnaß, denn die schweren Rucksäcke drückten doch recht arg. Im Winterraum waren wir allein und konnten uns beliebig einrichten, erst spät trafen noch 2 Abenteuerlustige ein. Im Ofen flackerte bald das Holzfeuer und wir konnten uns aufwärmen und unsere Suppen kochen. Es wurde ein gemütlicher Abend bei mitgebrachtem Bier und aufgefrischten Erlebnissen.

Am Morgen war es saukalt als wir uns auf den Weg zum Großen Mörchner machten. Erst als wir in die Sonne kamen, konnten wir das herrliche Bergpanorama bei wolkenlosem Himmel genießen. Als wir die ersten Schneefelder überquerten ahnten wir nichts Gutes, denn sie waren steinhart gefroren. Am Gletscher wurde es steiler und es war unmöglich auf diesem hochzusteigen. Es war ein Fehler, dass wir die Steigeisen aus Gewichtsgründen daheim gelassen hatten. So wurde schnell ein Alternativprogramm gefunden und auf dem Rückweg zum Schwarzsee aufgestiegen, wo wir bei einer langen Pause die herbstliche Ruhe und die Aussicht auf die eisigen Gipfel der Zillertaler Hauptkette genießen konnten. Zurück auf der Hütte waren wir nicht mehr allein, denn eine ganze Menge junger Bergsteiger hatte sich im Winterraum einquartiert und es wurden immer mehr, so dass schließlich die 14 Schlafplätze nicht mehr ausreichten und es eng wurde. Ein „lustiges“ Kochen auf dem kleinen Herd setzte ein, aber es kam nicht zu dem befürchteten Chaos, denn alle waren sehr rücksichtsvoll.

Auch am nächsten Morgen wurde das Programm modifiziert, denn die geplante Tour zum Schönbichler Horn war einigen zu lang. So wurde abgestiegen, zum Schlegeisspeicher gefahren und zur Olpererhütte aufgestiegen. Auch hier zeigte sich bei der Mittagsrast die Sonne von ihrer besten Seite und strahlte auf die schneebedeckten Zillertaler Größen. Nach einem gemütlichen Abstieg war man zeitig wieder zu Hause.

Karl Meier

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