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Pürschlinger Hüttenweihnacht

Bereits der Aufstieg zum August-Schuster-Haus am Freitag Abend war ein besonderes Erlebnis. Wir brauchten keine Stirnlampen. Der Mond leuchtete so hell. Und der weiße Schnee reflektierte das Licht. Das schwere Gepäck, das hatte Hubi mit dem Motorschlitten zur Hütte hinaufgebracht. Und Stefan ist mit ihm hochgefahren, so dass wir bereits mit Knistern im Kachelofen begrüßt wurden, als wir die Hütte erreichten. Wir mussten nicht mehr viel dazutun und eine gemütliche Stimmung machte sich breit. Mit der Gemütlichkeit war’s allerdings vorbei als wir uns einige Zeit später (nach halb zwei) im Lager in unsere Schlafsäcke eingemummelt hatten. Ein wahres Schnarchkonzert begann. Auch mit Ohrenstöpsel war dem sonoren Konzert nicht beizukommen. Eine schlaflose Nacht war die Folge.

Der Morgen begrüßte uns dafür mit Sonnenschein und einer in Watte gepackten Bergkulisse, wie man sie sich nicht schöner vorstellen kann. Grad recht für unsere jährliche Tour zum Teufelstättkopf. Denn schließlich sollte es wieder heißen: „Treuchtlingen meets Peiting“. Es gab ein großes „Halloo“ als die Truppen aus Peiting pünktlich wie immer und schwer bepackt (mit Glühwein, Weihnachtsgebäck, Würstl und Brezen) bei uns auf der Hütte eintrafen. Gemeinsam stapften wir durch den tiefen Schnee den Berg hinauf, um uns schließlich ein windgeschütztes Plätzchen in der Sonne zu suchen. Die Peitinger packten ihre Kocher aus und verwöhnten uns mit Glühwein und ihren mitgebrachten Leckereien. Zurück auf der Hütte spielte der Georg auf dem Akkordeon und es wurde gesungen und getanzt.

Nachdem sich unsere Freunde aus Peiting verabschiedet hatten, wurden die Tische für unsere Weihnachtsfeier geschmückt. Am Abend dann saßen wir in gemütlicher Runde. Weihnachtsgeschichten und -gedichte wurden vorgelesen und Dominik spielte uns einige stimmungsvolle Weihnachtslieder auf dem Akkordeon.

Am nächsten Morgen wollte vor allem die Jugend nicht so recht aus den Federn. Dominik ließ sich das eine oder andere einfallen – zum „Amusement“ der Übrigen –  , bis er die „Bande“ schließlich doch zum Aufstehen bewegt hatte.

Nach dem Aufräumen und Saubermachen setzten sich die Jugendlichen und Dominik auf Ihre Bobs und sausten ins Tal. Wir „älteren“ schnallten die Schneeschuhe an und ließen den Pulverschnee an den tief verschneiten Hängen beim Bergabgleiten aufstauben.

Viel zu schnell war wieder ein so abwechslungsreiches und zauberhaftes Wochenende vergangen. Diesmal unter den allerbesten winterlichen Bedingungen. Einfach schön war’s!

 

Angie Rosenbauer

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