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Tageswanderung im „Muggendorfer Gebirge“

Teilnehmer: 10, 9 Sektionsmitglieder, 1 Nichtmitglied

Mit dem VGN ging es vom Treuchtlinger Bahnhof in die Fränkische Schweiz. Alle Teilnehmer waren gespannt, ob es dieses Mal mit der Bahnfahrt klappen würde, denn im Jahr davor endete unsere Reise, aufgrund einer Streckensperrung, am Nürnberger Hauptbahnhof. Störungsfrei fuhren wir trotz mehrmaligen Umsteigens bis nach Ebermannstadt, wo schon rauchend und pfeifend die Dampflok der Dampfbahn Fränkische Schweiz am gegenüberliegenden Bahnsteig auf uns wartete. Schnell wurde umgestiegen und im Speisewagen, den wir fast für uns alleine hatten, Platz genommen. Dann ging es auch schon rappelnd und scheppernd durch das Wiesenttal. Nach zwei Stationen kamen wir in Muggendorf dem Ausgangspunkt unserer Wanderung an. Was gar manch einer bedauerte, den bewirteten Speisewagen schon wieder verlassen zu müssen. In Muggendorf, dem ältesten Kurort der Fränkischen Schweiz, trafen wir dann auf Lothar unseren zehnten Mitwanderer. Vorbei ging es an alten fränkischen Fachwerkhäusern den ersten knackigen, steilen Anstieg hinauf. Wobei klar wurde warum diese Gegend hier früher das „Muggendorfer Gebirge“ genannt wurde. Oben auf dem Höhenzug angekommen besichtigten wir die von Kerzenlicht romantisch erhellte Rosenmüllerhöhle, eine ehemalige Schauhöhle. Durch Wälder, Wiesen, Felder und kleine Weiler ging es dann zu unserem nächsten Etappenziel, der Kuchenmühle, wo die Mittagsrast geplant war. Für Kuchen war allerdings nach den riesigen Portionen beim Mittagessen kein Platz mehr. Durch das Aufseßtal ging es immer am Bach entlang nach Doos und dann auf einem schmalen Pfad weiter zur Riesenburg, eine große Versturzhöhle zu der nochmal ein steiler Anstieg hinaufführte. In Engelhardsberg, einem kleinen Bauerndorf war an diesem Tag Verkaufsoffener Sonntag, regional erzeugte Produkte wie Wachteleier und Walnüsse fanden so ihren Absatz. Weiter ging es zum Adlerstein, einem Aussichtsfelsen, der mit Hilfe einer Treppe erklommen wurde und weite, herrliche Blicke von dort oben freigab. Durch das Quackenschloss (ein romantisches Felsengebilde) und durch bunten, herbstlichen Laubwald ging es schließlich hinunter und zurück nach Muggendorf, wo wir diese wunderschöne Wanderung an diesem sonnigen, goldenen Herbsttag beendeten und mit Dampfeisenbahn und VGN wieder unsere Heimreise antraten.

Jürgen Promm

Tageswanderung im „Muggendorfer Gebirge“ Tageswanderung im „Muggendorfer Gebirge“

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