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Darf es a bisser´l mehr sein? Tour 13

12 Teilnehmer starteten nahezu pünktlich um 13 Uhr zur vorösterlichen Halbtageswanderung in Langlau am Brombachsee. Wie bei den vergangenen Familienwanderungen war auch dieses Mal das angeblich „starke Geschlecht“ deutlich in der Unterzahl. Mag ja sein, dass das Kanapee durchaus eine starke Anziehungskraft besaß. Wir hatten auf jeden Fall unsere herrliche Wanderung! Und es hielt uns nichts davon ab. Der See konnte uns dieses Mal nicht mit Liegewiese und Sonne locken – wir nahmen ihn nur aus der Ferne zur Kenntnis. Auch kehrten wir nicht im Landgasthof Krokodil ein, das uns gleich zum Start mit einer verlockenden Speisetafel zur Einkehr gewinnen wollte. Nichts dergleichen! Wir widerstanden allen Versuchungen – auch, wenn es sehr hart war, lagen doch die Entsagungen des Karfreitags eben erst hinter uns.

Von Langlau aus wanderten wir in Richtung Pfofeld und kamen auf dem Weg dorthin an den historischen Spuren unserer Ur-Einwohner (Römer) vorbei. Diese schotteten sich auch damals schon gegen unliebsame Einwanderer ab und errichteten einen Grenzwall, der unter dem Namen Limes in die Geschichte einging. Pfofeld streiften wir nur peripher und wanderten, vorbei an einer ehemaligen Kapelle, die an einer früheren Weinhandelsstraße Würzburg-Eichstätt lag und erreichten in einem großen Bogen Obenbrunn. Unterwegs genossen wir die herrliche Aussicht auf den Hahnenkamm mit Burg Spielberg. Im Hintergrund war der Hesselberg gut auszumachen. Die Kirche von Unterasbach liesen wir links liegen und hielten direkt auf Gundeshalm zu. Vielen der weiblichen Teilnehmer hatten es die freilaufenden Schweine eines Landwirtes angetan und bevor sich Träume über ein Schäufele in den Köpfen manifestierten, trieb Gerhard die Gruppe gnadenlos zum Weitergehen an. Nochmals einen kurzen Bergrücken hinauf, die herrliche Aussicht nochmals genießen und weiter ging es über Rehenbühel zurück zu unserem Ausgangsort Langlau. Die Frage von Gerhard ob noch eine kleine Wander-Zusatzschleife erlaubt sei, wurde nahezu einstimmig abgelehnt. Denn: Die prognostizierten 13 km erwiesen sich am Ende eher als 18 km. Aber es war doch nur ein kleines bisser´l mehr.

Fazit: Eine schöne vorösterliche Wanderung in eine relativ unbekannte Gegend vor der heimatlichen Haustüre.

G. Rosenbauer

Tour 13 2016

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