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Die Reise zum Mittelpunkt der Erde…

Tour 18, Thüringen 15.06. – 18.06.2017

Teilnehmer: 11 Personen, davon 8 Mitglieder

 

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde, der Klassiker nach Jules Verne. Inwieweit wir uns damit brüsten dürfen, folgt gleich.

Pünktlich 08:00 Uhr starteten wir mit dem Vereinsbus und einem PKW in Richtung Thüringen. Mit dem diesjährigen Lutherjahr war die Wartburg in Eisenach das erklärte Ziel.

Zunächst ging es aber nach Gotha, zum größten Schlossbau Deutschlands aus dem 17.Jahrhundert, Schloss „Friedenstein“. Einige nutzten die Gelegenheit zur Schlossbesichtigung. Eine zeitaufwendige aber sehr informative Angelegenheit, da das Schloss mit umfangreichem Inventar bestens ausgestattet ist. Andere erkundeten die Parkanlage oder die Altstadt. Auffallen beeindruckend war das kleine Schlosstheater (Familientheater), ein Barocktheater mit noch funktionstüchtiger Bühnenmaschinerie. Weniger beeindruckend der Mohnkuchen aus dem Schlosscafe.

Dann ging es weiter zur Unterkunft in Eisenach. Der erste Abend endete beim gemütlichen Bieranstehen eines Eisenacher Biergartens. Dort gab es gerade einen Besitzerwechsel, daher noch die leichten Störungen im Lokalbetrieb.

Am nächsten Tag, ein Fußtag, ging es vom Hotel nur über Waldwege zur Wartburg. Dort angekommen folgte unmittelbar die Besichtigung der Burg in Form einer audioguiden Führung. Der große Ansturm von Touristen war Gott sei Dank noch nicht da, der kam erst später.

Nach der Führung ging es zur Drachenschlucht. Ein Naturerlebnis der besonderen Art. Im Prinzip eine begehbare Klamm mit sehr schmalen Durchlässen. Am Ende, eher dem Umkehrpunkt, der Wanderung konnten wir an der „Hohen Sonne“ die Thüringer Rostbratwurst probieren. Der Rückweg erfolgte wiederum durch die Drachenschlucht. Zum einem war es gefällig und zum anderen wären alle anderen Rückwege nach Eisenach zeitlich zu lang. Eine grobe Stadtbesichtigung mit Luther- und Bachhaus und in einer von einheimischem empfohlenem Lokalität beendete den Abend bestens.

Der nächste Tag lief ruhiger an, da wir erst gegen Mittag am Bergwerk sein mussten. Wir fuhren dennoch schon mal in diese Richtung, da ganz in der Nähe der „Point Alpha“ zu besichtigen war. Ein ehemaliger US-Beobachtungsstützpunkt in der Rhön, genau an der Grenze zu Thüringen (Ost) und Hessen (West). Mit zu besichtigen waren dann auch die Grenzanlagen der ehemaligen DDR. Diese Anlagen stellten irgendwie eine verkehrte Welt dar. Denn der Grenzaufbau war derart aufgegliedert, dass aus Richtung DDR kein Durchkommen (z.B. Kfz-Sperrgraben) war, umgedreht aber der „so genannte Feind“ es einfacher gehabt hätte.

Dann wurde es Zeit in Richtung Kali-Merkers zu fahren. Hier existiert ein Salzbergwerk, jetzt ein Erlebnisbergwerk, mit hohem Besucherandrang. Mittels eines Förderkorbes geht es über 500 m in die Tiefe. In Fahrzeugen sitzend fährt man zum Konzertsaal, Goldraum und einer Kristallhöhle. Hier, jetzt bei 800 m unter der Erde erwarten einem schon Temperaturen von ca. 28°C. So nah war sicher noch keiner an dem Mittelpunkt der Erde gewesen. Untertage sollen mittlerweile insgesamt ca. 4600 km (sprich: viertausendsechshundert) begehbar sein. Eines ist sicher, in dieser Gegend spielt sich das Leben mehr unter als über der Erde ab. Der Abschluss des Tages erfolgte wieder gemeinsam in Eisenach.

Am letzten Tag fuhren wir zum Burschenschaftsdenkmal in Eisenach. Dann weiter Richtung Franken mit Einkehr in einem typischen fränkischen Bierkeller (Roppelt). Einen Dank noch an die unkonventionelle Hilfe zur Wagenpflege von Stefan Baum und insbesondere seiner Frau. Denn sonntags herrscht ja an Treuchtling’s Tankstellen eine Wasch- und Wasserruhe.

 

Harry Mrugalla

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