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Edelweißabend des Alpenvereins: Mit viel Gefühl gefeiert

Edelweißabend des Alpenvereins:

Mit viel Gefühl gefeiert

Einige improvisierte, sympathische Einlagen – Ehrungen und Musik

TREUCHTLINGEN (sta) – Beim Treuchtlinger Alpenverein gab es dieses Jahr ein Novum. So wurde der Edelweißabend mit der Weihnachtsfeier zusammengelegt. In diesem Sinne gab es Ehrungen und weihnachtliche Stimmung in einem. Bei ihrer Begrüßung hatte die Vorsitzende Angelika Rosenbauer allerdings zunächst eine schwierige Aufgabe. So musste sie eine Gedenkminute an ihren Vorgänger im Amt, Dr. Walter Heberlein, abhalten, der nur drei Tage vor der Veranstaltung verstorben war (wir berichteten). Noch am Montag hatte er sich persönlich bei Rosenbauer für den Abend entschuldigt. Er habe den Verein mit sicherer Hand durch eine schwere Zeit geführt, so Rosenbauer, und sie später mit all seiner Erfahrung immer unterstützt. Bei ihrer kurzen Rede verwies die Vorsitzende auf die Mitgliederversammlung im kommenden Februar, bei der auch die Vorstandschaft neu gewählt wird. Sie bat eindringlich darum, dass sich Nachfolger zur Verfügung stellen sollen, denn sie und ihr „Vize“ Jürgen Promm stünden wie bereits mehrfach angekündigt aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Der Verein liege beiden am Herzen, und mittlerweile sei auch viel im Bereich Kinder- und Jugendarbeit geschehen. Gleichzeitig bat sie um zahlreiches Erscheinen bei der Versammlung. Den feierlichen Abend hatte dieses Jahr nicht der Bergsteigerchor eröffnet, sondern die beiden Werner Baum sen. und jun., die mit Akkordeon und Mundharmonika spontan eingesprungen waren. In den weihnachtlich geschmückten Saal rückte dann der Nikolaus ein. „Oder der Weihnachtsmann oder wer auch immer“, wie sich Mathias Wiedemann mit einem locker vorgetragenen Gedicht ausdrückte, im Sinne von „Kindsein tut allen gut“. Die Vereinsjugend hatte dann unter Begleitung von Josef Talavasek einen improvisierten, musikalischen Auftritt mit der „Weihnachstbäckerei“ und „Morgen kommt der Weihnachtsmann“.

95 und immer noch voll dabei

Den doppelten Höhepunkt des Abends lieferte die „Grande Dame“ des Treuchtlinger Alpenvereins, Hedwig Hammel. Nicht nur dass sie in diesem Jahr ihren 95. Geburtstag feiert, sie wurde auch für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Nach wie vor ist sie im Verein aktiv und regelmäßig in der Rockenstube. Geistig und körperlich topfit bedankte sie sich mit einem Gedicht, das Augenzwinkernd und doch kritisch auf den Weihnachtsrummel einging: „Der Mensch wird reifer und doch net gescheiter.“ Inhalt: Weihnachten ist häufig viel zu viel Kommerz. Man solle doch lieber an das Herz denken, ein Lächeln schenken und ein Stück vom Glück abgeben – so, wie das Fest eigentlich gedacht war.

Geehrt wurden an dem Abend für 25 Jahre Mitgliedschaft: Horst Bretschneider, Conny Rosenbauer (die seit ihrer Geburt Mitglied ist), Andrea Auer, Alfred Weimann, Monika Wohlwend, Herbert Tschepa, Detlef Dittrich, Jürgen Bachmeier-Auer, Hartmut Mauersberger, Dr. Thomas Budny und Rudolf Hanke. 40 Jahre im Verein sind Monika Sand, Wolfgang Hill, Michael Sand, Christa Kühn, Monika Rosenbauer, Karlheinz Wohlwend, Manfred Kühn, Peter Reulein und Susanne Blank. Auf 50 Jahre im Alpenverein bringen es Gerdi und Wolfgang Ehrentreich. Auf 60 Jahre Alpenverein blicken Elfriede Löffler und Hannelore Posch zurück. Und sagenhafte 70 Jahre Mitglied im Treuchtlinger Alpenverein sind Hedwig Hammel und Emmi Enzner.

Der Abend klang in einem gemütlichen Beisammensein und mit Liedern und Gedichten aus.

Bericht: Hubert Stanka

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