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Endlich wieder Berge!!! Bergwanderung Botanik im Alpstein (Schweiz) am 26./27. Juni 2021

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Endlich wieder Berge!!!

 

Bergwanderung Botanik im Alpstein (Schweiz) am 26./27. Juni 2021

 

Unterkunft:  Berggasthaus Bollenwees (1471 m), privat

Leiter:  Karl Meier

Teilnehmer:  13, davon 12 Mitglieder und Kinder, 1 Nichtmitglied

 

Unsere Botanik-Wanderung und erste große Bergtour in diesem Jahr führte uns zum Alpstein in der Schweiz. Nach dem Start um 6 Uhr in Treuchtlingen erreichten wir gegen 10 Uhr unseren Ausgangspunkt, die Talstation der Bergbahn zum Hohen Kasten in Brülisau. Die Idee, im Alpstein zu wandern, hatten an diesem Tag aber noch einige Andere und so ging es recht lebhaft zu auf den Parkplätzen rund um die Talstation. Ein Parkplatz war bald gefunden und als alle marschbereit waren, ging es zur Talstation. Dabei waren neben Tourenführer Karl Meier noch 12 Bergwanderer, davon zwei Buben.

Die Bergbahn brachte uns in Windeseile von Brülisau (924 m) zur Bergstation Hoher Kasten (1794 m). Von unten waren die Berggipfel halb in Wolken gehüllt, aber oben auf dem Berg erwartete uns ein tolles Naturschauspiel. Wir befanden uns über den Wolken und schauten auf die geschlossene Wolkendecke in Richtung Bodensee und Appenzellerland. Freier Blick ins Rheintal und auf die umliegenden Bergketten. Ein traumhafter Blick, wir konnten uns fast nicht losreißen.

Tourenführer Karl sammelte seine Schäfchen und los ging unsere Tour auf dem geologischen Panoramaweg mit Ziel Berggasthof Bollenwees, wo wir auch übernachten sollten. 600 Höhenmeter auf und 900 Höhenmeter ab waren an dem Tag zu bewältigen. Wir stiegen vom Hohen Kasten ab und fanden uns bald schon im Nebel und den aufsteigenden Wolken wieder. So wurde der Panoramaweg leider nicht zum absoluten Hochgenuss. Zwischenzeitlich riss aber immer mal die Wolkendecke auf und gab den Blick auf die umliegenden Bergketten und den unten im Tal befindlichen Sämtisersee frei. So konnten wir die schönen Aussichten leider nur erahnen. Dafür überraschte uns die Blütenpracht links und rechts des Weges, von denen unser Blumenexperte Klaus die meisten kannte und geduldig erklärte.

Schon bald kamen wir am Berggasthaus Staubern an, wo wir eine kurze Rast einlegten. Hier war auch die Bergstation der Bergbahn Staubern, die mit dem Spruch „Vom Rheintal direkt in den Alpstein“ Werbung machte. Gestärkt nahmen wir den nächsten Abschnitt in Angriff. Weiter ging es bergauf und bergab auf schottrigen Wegen und bald war von weitem schon der Fälensee, unser Tagesziel, zu erkennen. Kurz darauf waren wir an der Saxer Lücke, einem Bergeinschnitt auf 1649 m Höhe mit schönem Durchblick in das Rheintal angelangt. Unser Weg ließ uns scharf nach rechts abbiegen und so ging es in ewigen Schleifen 200 Höhenmeter hinab auf den Talgrund. Der Berggasthof Bollenwees kam in Sicht und wir hatten unser Ziel erreicht.

Der Gasthof war voller Wanderer, aber alles war gut organisiert. Jeder bekam sein Essen und Trinken, wenngleich es auch etwas teurer war als in der Heimat. Geschlafen wurde im Matratzenlager unter dem Dach mit schönem Blick auf den Fälensee.

 

Der neue Tag empfing uns mit Sonnenschein. Nach einem guten Frühstück machten wir uns erholt und ohne Gepäck bei schönstem Sonnenschein auf eine kurze Wanderung am Ufer des Fälensees entlang bis zur Fälenalp.

Eine kleine Herde Jungrinder, die uns entgegenkam, erinnerte uns wieder daran, dass der Weg und die blühenden Wiesen nicht für uns allein da sind. Also machten wir Platz und ließen sie vorbei. An der Fälenalp empfing uns Alpenidylle pur. Die Zeit schien stehen geblieben zu sein. Eine nette Mitbewohnerin zeigte uns bereitwillig das Matratzenlager direkt über dem Kuhstall. Durch den Bretterboden konnte man direkt in den Stall sehen. Nur zum Melken kommen die Kühe in den Stall, jeden Tag werde Jogurt, Butter und Käse gemacht.

Wieder zurück am Berggasthof Bollenwees schnappten wir uns unsere Rucksäcke und begannen den Abstieg nach Brülisau. Recht gemütlich ging es bergab, nur die Sonne brannte mit der Zeit recht auf den Pelz. Etwas ärgerlich war, dass wir direkt am Sämtisersee vorbeiliefen und uns nicht erfrischen konnten, Doch dann führte uns der Weg wieder durch schattigen Wald und wir fühlten uns wohler. Bald schon kam Brülisau in Sicht und die erste Seilbahn „Luftseilbahn Pfannenstiel – Alp Sigel“. In Brülisau angekommen, entschlossen wir uns, noch einmal einzukehren. Ein letzter gemeinsamer Eiskaffee oder eine Erfrischung, dann ging es zurück zum Parkplatz. Nach der Verabschiedung trennten sich unsere Wege und alle traten die Heimreise an. Einhellige Meinung: Eine wirklich schöne Tour, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Kay Mlinzk

 

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