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Familienwanderung ins Anlautertal am 25.10.2015

Eigentlich verheißt ja die Zahl 13 nicht immer etwas Gutes. Bei vielen Menschen erzeugt diese Zahl eine derartige Schwerkraft, dass sie an diesem Tag nicht mal aus dem Bett kommen.

Ganz anders war es bei unserer Wanderung ins Anlautertal. Die Zahl 13 begleitete uns zwar während der gesamten Wanderung, denn es waren dreizehn Teilnehmer und ein Hund.

Als wir uns an der Kirche in Raitenbuch trafen und es leicht regnete, dachte der Eine oder Andere doch daran, dass es im Bett schöner gewesen wäre als in der zugigen Luft am Jura zu stehen. Unter dem Motto „der Gerhard läuft immer“ startete die Wandergruppe im Richtung Bechthal. Es verging keine halbe Stunde und das Wetter verbesserte sich zunehmend – ja, es zeigte sich sogar die Sonne und die Stimmung stieg an.

Dass uns die Zahl dreizehn dennoch begleitete konnte man daran erkennen, dass bei einem Wanderer permanent die Hose ins rutschen geriet, da der Hosengürtel schon bessere Tage gesehen hatte und eher zu den „antiken Stücken“ zählte. Dass mit der 13 Pech und Glück ganz nahe zusammen liegen können, erkennt man daran, dass ein teilnehmendes Wanderpaar in ihrem Rucksack eine Art „Kälberstrick“ hatte und die Hose des Unglücklichen vorübergehend befestigt werden konnte.

An der Burgruine und den Weihern von Bechthal vorbei ging es zügig weiter nach Bürg. Die Mittagspause in der Gaststätte Baumann in Titting wurde nicht nur zur körperlichen Stärkung von Mensch und Tier genutzt – der „Kälberstrick“ wurde vom Gürtel in einen Hosenträger umfunktioniert. Dieser Vorgang sorgte bei vielen Gästen des Wirtshauses für eine, na sagen wir mal, positive Grundstimmung. Der eine oder andere Gast konnte sich ein schallendes Gelächter nicht mehr verkneifen. Damit war die restliche Wandertour gerettet – sowohl für den Betroffenen als auch für die restlichen Teilnehmer, denn Hosenträgerersatz gab es erst auf dem Martini-Markt in Weißenburg.

Familienwanderung ins Anlautertal

Auf dem Weiterweg waren auch die noch vorhandenen Äpfel auf den Bäumen am Wegesrand nicht ganz sicher. Dabei ergaben sich Diskussionen über die Schmackhaftigkeit von alten Sorten. Ob der eine oder andere Wurm ebenfalls ein Opfer der genusssüchtigen Wanderer wurde soll an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden.

Über Kahldorf und Reuth am Wald ging es zurück nach Raitenbuch zu unserem Ausgangpunkt der Wanderung.
Fazit: Es war eine schöne Wanderung und dreizehn Teilnehmer deuten darauf hin, dass der Spassfaktor nicht zu kurz kommt.

G. Rosenbauer

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