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Gemeinschaftstour auf den Großvenediger (3.666m)

Organisation: Angie Rosenbauer

Großvenediger 28.06.20154:00 Uhr morgens Abfahrt, das heißt 3 Uhr aufstehen! Das fällt schon nicht leicht! Trotzdem fanden sich 7 Teilnehmer, die sich davon nicht abschrecken lassen wollten: Honde, Bernd, Sammy, Bernhard, Hermann, Elvira und Angie.
Um 9:30 ging‘s dann bereits vom Parkplatz am Tauernhaus vorbei an Innergschlöß, um dann am Talschluss aufzusteigen auf die Neue Prager Hütte. Schon bald hatte uns der Regen eingeholt und jeder zog seinen Wetterschutz über. Honde, aus Trainingsgründen schwerst bepackt und der dadurch mit seinem übergestreiften Komplett-Cape etwas eigenartig „rüberkam“, entlockte einem entgegenkommenden Tourengeher die Bemerkung: „Schau mal, da trägt einer sein Haus hoch!“ Die Stimmung war trotz Regen – wie sollte es anders sein – ausgesprochen gut. Und wir erreichten am Nachmittag unser Quartier auf rund 2800 Meter. Auch in der Nacht ließ der Regen nicht nach; Sturm kam noch hinzu. Kein Wunder also, dass sich die Hütte um 5 Uhr morgens quasi immer noch im Tiefschlaf befand, obwohl es um ½ 6 bereits Frühstück geben sollte. Sammy kam ins Zimmer und verkündete großmächtig „Weiterschlafen!“ Allmählich krochen wir aber doch aus den Betten. Und wir sollten Glück haben. Der Sturm ließ nach. Trotz Wolken, Nebel, Neuschnee, aber bei nachlassendem Sturm starteten wir in Richtung Gipfel. Immer wieder riss der Nebel kurzzeitig auf, so dass es Bernd etwas einfacher gemacht wurde, der Spur der vorausgehenden Seilschaft zu folgen. Leider standen wir auch am Gipfel im Nebel. Wir brachten uns nur kurz für das Gipfelfoto in Position, um uns dann an den Abstieg zu machen. Inzwischen war es ziemlich warm geworden. Der Abstieg durch den tiefen sulzigen Schnee brachte uns ins Schwitzen. Klar, dass wir uns zurück auf der Hütte erst mal eine ausgiebige Pause gönnten, bevor wir die weiteren gut 1200 Höhenmeter Abstieg ins Tal angingen. Von Innergschlöß bis zum Parkplatz gönnten wir uns für die restlichen 5 km zum Parkplatz gar ein Taxi. Die dadurch „eingesparte“ Zeit nutzten wir noch zu einem Abendessen, bevor es an die lange Heimfahrt ging.
Angie Rosenbauer

 

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