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Heimatwanderung am 25.07.2021 rund um Wemding (Sagenweg)

DAV Wanderung am 25.07.2021 rund um Wemding (Sagenweg)

Endlich war es, nach einer langen Zwangspause (Corona), wieder soweit. Der DAV Treuchtlingen lud zu einer Wanderung um Wemding unter der Leitung von Erich Gehring.

17 wackere Wanderer, davon 2 Kinder und dazu noch 2 Hunde, geimpft und Corona, frei trafen sich am Johannisweiher in Wemding, unserem Startpunkt. Von hier ging es auch gleich kräftig über Treppenstufen bergauf zur „Schönen Aussicht“. Eine wunderbare Aussicht war dann auch der erste Lohn. Über den Waldsee und durch herrliche Buchenwälder ginge dann weiter bis zu einer kleinen Waldkapelle. Dort geht die Sage vom „Huaterle“ um, einem Männlein mit breitkrempigen Hut, der auch gerne als Kinderschreck herhalten muss. Weiter ging es zum Quellbereich des Doosweiher, der bereits vor 500 Jahren die Wasserversorgung in Wemding sicherte und ihnen auch den Necknamen „Doosköpf“ bescherte. Hier konnten die heiß gelaufenen Füße in einem Naturwassertretplatz abgekühlt werden. Das wurde auch ausgiebig in Anspruch genommen. Die beschauliche Natur am Doos Weiher und der nahegelegene Suevitsteinbruch luden zu einer kleinen Rast ein. Der Steinbruch zeigte als Relikt der Ries-Katastrophe vor rund 14 Millionen Jahren, mit welcher Gewalt Urgestein aus rund 3km Tiefe an die Oberfläche katapultierte und mit vielen anderen Gesteinen vermengt und umgeformt wurde. Eine Runde Schnaps von Erich weckte dann wieder die Wandergeister und es ging weiter, entlang am versunkenen Kloster der drei weißen Nonnen, die immer noch in der Umgebung ihr Unwesen treiben sollen. Bald hatten wird dann den Hessenbühl erreicht, einen Aussichtspunkt, der das Ausmaß des Rieskessels fast zu 100 Prozent zeigt und nochmals eine Idee von der damaligen Katastrophe vermittelte. Dann winkte die Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein zur Einkehr. Essen und Trinken schmeckte hervorragend in der gut geführten Wirtschaft. Dann mussten nur noch 2 Kilometer bis zu unserem Ausgangspunkt bewältigt werden. Entlang des Skulpturenweges, geschaffen von Ernst Steinacker ging zurück zum Ausgangspunkt. Eine wunderschöne Heimatwanderung mit rund 14 km Länge fand ihren Abschluss. Ein herzlicher Dank an Erich und das abgenommene Versprechen, dass die nächste Wanderung unbedingt folgen muss.

Arthur Rosenbauer

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