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Heimatwanderung im Ries bei Nördlingen

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DAV Heimatwanderung im Ries bei Nördlingen

am 03.10.2021

Leiter: Erich & Sammy

9 Personen

 

Der Parkplatz am Rieser-Sport-Park in Nördlingen war Treffpunkt für die Wanderung. Pünktlich um 11 Uhr trafen sich dort dann auch 9 wackere Wanderer, die die Heimat im Ries erkunden wollten. Durch das weitläufige Rieser Sportzentrum ging es dann durch einen Wiesengrund und später etwas ansteigend zur Marienhöhe und zum markanten Hexenfelsen. Der Felsen ist ein Zeugnis der Rieskatastrophe und am Gipfel besteht aus Süßwasser Ablagerungen des Ries Sees vor rund 14 Mio Jahren. Traurige Berühmtheit erlangte der Felsen als Richtstätte und Galgenberg für die Stadt Nördlingen und die dortigen Hexenverbrennungen im ausgehenden Mittelalter. Der Feuerschein dieser Verbrennungen soll im gesamten Ries sichtbar gewesen sein. Unser Weg führte nun weiter über den Adlersberg, einem Zeugenberg des inneren Riesgürtels, der im Kern aus Urgestein, Granit, Gneis ua. besteht und als Mantel ebenfalls Süßwasser Ablagerungen des Ries Sees erhalten hat. Der Adlersberg gehört wie die Marienhöhe, Wennenberg und Wallersteiner Felsen zum inneren Rieskrater, der den direkten Einschlag des Meteoriten markiert. Er erzeugte einen Krater von 12 km Durchmesser mit ca. 4,5 km Tiefe. Die nachbrechenden Ränder erweiterten diesen ersten Krater auf 25 km Durchmesser. Nach ausgiebiger Besichtigung führte nun unser Weg über Trockenrasen und heckenbestandenen Weiden mal auf, mal ab zum sogenannten Albuch, einer aussichtsreichen Hochfläche.

Auf dieser Anhöhe steht ein Denkmal, das an eine wichtige Entscheidungsschlacht des 30-jährigen Krieges im Jahre 1634 erinnert. Die Reichstadt Nördlingen musste sich nach zwei Wochen Belagerung dem kaiserlich-katholischen Heer ergeben. Das schwedisch-protestantische Heer verlor die Schlacht und 15000 Tote blieben auf dem Schlachtfeld zurück. Die Umgebung hatte unsägliche Drangsale zu erleiden und manches Dorf war ausgestorben, abgebrannt und ausgeplündert. In einer Schutzhütte, neben dem Denkmal, machten wir eine Pause mit Brotzeit und Erich holte noch einen Verdauungsschnaps aus dem Rucksack. Das Wetter war uns weiterhin wohlgesonnen und so konnte der Rückweg nach Nördlingen entspannt auf der Route des Hinweges beginnen. Gegen 15 Uhr war dann der Parkplatz wieder erreicht und alle waren sich einig, dass der Ausklang der gelungenen Wanderung in Wemding/ Marienbrünnlein stattfinden sollte. Gutes Essen, Caffe und Flüssiges bildeten einen lustigen Abschluss. Jeder freut sich bereits auf die nächste Wanderung von Erich. Ihm sagen wir herzlichen Dank für die gelungene Durchführung der Wanderung mit ca. 14km Länge.

Arthur Rosenbauer

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