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Heimatwanderung ins Reich der Steine…

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DAV Wanderung am 29.08.2021

Wanderung ins Reich der Steine, Trockenrasen und Rifffelsen.

Fast 20 Wanderer trafen sich am Bahnhof in Solnhofen und waren wild entschlossen auch bei nicht so gutem Wetter die Wanderung in Angriff zu nehmen. Erich Gehring hatte die Wanderrunde ausgearbeitet und angeboten.

Los ging es am Bahnhof in Solnhofen. Ein kleiner Abstecher ins Dorf führte gleich zur ehemaligen Glashütte, die aber bereits im 19. Jhd. aufgelassen wurde. Wir folgten nun dem Höhenweg über der Bahnlinie, der uns direkt zum Aufstieg zur Teufelskanzel führte. Der markante Rifffelsen, der in der Vorzeit angeblich als Opferplatz genutzt wurde, zeigt geologisch an der obersten Platte die Trennung vom Malm Delta zum Malm Epsilon. Unser Weg führte nun, moderat ansteigend, zum Maxberg, vorbei am ehemaligen Jura-Museum und der bekannten Gaststätte, „Schnorgackl“. Der Name der Wirtschaft leitet sich von der Versteinerung eines urzeitlichen Krebses ab, der in Steinbrecher Kreisen diesen Spitznamen erhalten hatte.

Weiter folgten wir den Weg vorbei am Gut Lichtenberg mit seiner umfangreichen Pferdezucht in Richtung Mörnsheim. Da etwas abseits vom Weg ein altes Steinbruchrevier des 19. Jahrhunderts lag, wollten wir uns das natürlich ansehen. Die Einblicke in die mühsamen Arbeitsweisen unserer Vorväter war beeindruckend. An mancher Stelle konnten noch alte Bahnrampen, Gebäudereste und Wegführungen festgestellt werden. Geologisch sind die wichtigen Gesteinsschichten, die dort abgebaut wurden, dem Malm Zeta 2b zuzuordnen. Hier wurde der Abbau unrentabel, da die Überdeckung zu groß wurde. Die aufgelassene Steinbruchregion ist jetzt ein Biotop und bietet vielen Tieren und Pflanzen eine geschützte Nische. Der Weiterweg nach Mörnsheim ging über Magerrasen und durch Wacholderbüsche steil bergab ins Gaillachtal. Durch die Ortschaft führte der Weg nun in Richtung Altendorf, wobei wir an der Höhle „Grafsloch“ vorbei am nördlichen Hang aufstiegen und das Eßlinger Feld überquerten Dann wurde das Altmühltal erreicht und über die Teufelskanzel ging es zurück zum Ausgangspunkt. Eine Einkehr in der Hefelemühle schloss bei Bier und gutem Essen die wunderschöne Tour ab. Nach ca. 11km und einigen hundert Höhenmetern sagen wir herzlichen Dank zu Erich. Wieder fand eine schöne Wanderung in der Heimat einen schönen Abschluss.

Arthur Rosenbauer

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