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MTB-Tagestour zum Heuberg

Teilnehmer: 5
Tour 25-1Von einer zunächst deutlich größeren Interessentenschar blieben die fünf Ältesten übrig, die sich bei bestem Radlwetter auf den Weg zum Waldparkplatz „Schweibern“ machten, um mit ihren Drahteseln den Heuberg in den bayerischen Voralpen zu umrunden. Über 1800 zurückgelegte Höhenmeter zeigten die Altimeter letztlich am Schluss der Ausfahrt, die auf sehr wechselhaftem Terrain in einem ständigen Bergauf-bergab erst einmal bewältigt werden wollten. Nur rund 44 km Fahrtstrecke sollten es dabei am Ende sein.
Los ging’s mit einem Kaltstart von knapp 800 m sehr steil auf 1060 zu den Daffnerwald-Almen. Das war nicht gerade Gerd‘s Sache und vernünftigerweise legte er schon mal die ersten Schiebemeter ein. Nach ersten Trail-Eindrücken, bei denen sich Rudi mit Hardtail gut behauptete, ging es vorbei an der Euzenau-Alm und später der Kasalm, um auf Schotter hinab dem Gänsgraben zu folgen. Von fast ganz unten ging es wieder stets im Wald bergauf und über einen Rücken hinab zur Hintermoaralm. Natürlich folgte gleich wieder ein Anstieg bis zum Friedenskreuz oberhalb der Pasteralm auf 1200 Meter. Am Pasterkopf vorbei ging es nun über steilem Grastrail und ausgewaschenem Karrenweg zurück zur Kasalm um erneut bergauf zur Feichteckalm zu kurbeln. In der Mittagssonne fiel das natürlich schwer und sogar der Rudi musste sich den einen oder anderen Verschnaufer gönnen. Ulf zeigte sich von den bisherigen Strapazen natürlich unbeeindruckt und bewies Zähigkeit und Ausdauer.
Endlich war Einkehr und Stärkung angesagt und der Blick zum Himmel erlaubte die Prognose, dass angesagte Gewitter wohl so schnell nicht zu befürchten waren. Gut gestärkt erreichten wir im Anschluss zwischen Karkopf und Hochries mit 1430 m unsere größte Höhe. Herrliche Ausblicke auf die oberbayerische Seenlandschaft bis hin zum Chiemsee bescherte uns die anschließende Querung der Nordflanke des Hochries auf steinigem Wanderweg. Bei der anschließenden Abfahrt suchten Endurospezialist Siggi und ich Trailvarianten, während unsere „Oldies“ den Schotterweg hinab zur Frasdorfer Hütte wählten. Ein Platten, den ich mir in einem ruppigen Trailstück eingehandelt hatte, war dank gemeinsamer Anstrengung schnell behoben.
Tour 25-3 Tour 25-2Wenig schwierig ging es nun weiter bis zur Talstation der Hochries-Seilbahn. Die Möglichkeit, im dortigen Bikepark eine Freeride-Piste hinab zu kurven, ließen wir zu Gunsten eines baldigen Abschlussbierchens sausen. Über Schotter und eine nochmals ansprechende Trailpassage erreichten wir schließlich die Fahrstraße.
Am eiskalten Fluderbach kurz vor unserem Endpunkt ließen wir die Hüllen fallen und erfrischten uns direkt unterhalb eines kleinen Wasserfalles.
Im Duftbräu erinnerten wir uns bei Bier und bayerischem Wurstsalat gerne zurück an die letztlich sehr schöne aber auch schweißtreibende Tour, die uns samt Pausen immerhin 8 erlebnisreiche Stunden beschert hatte. Nebenbei bemerkt, wissen wir jetzt durch x-fache Übung, wie man am besten Weidegatter, -tore, -zäune und sonstige Einpferchungen überwindet.
Auf der Heimfahrt tauchte natürlich die Frage auf: Wann ist die nächste Tour?
Natürlich bald – einfach ins Programmheft schauen und anmelden.

E. Seider

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