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Oberlausitz/Kultur

Oberlausitz 1Bei schönem Wetter ging es schnurstracks, mit einem kurzen Zwischenstopp in Erlangen, nach Görlitz. Unsere gebuchte Unterkunft in der Pension „Picobello“, an der Neiße gelegen, hat leider dem Namen keine Ehre machen können. Trotz durchgeführter Internetrecherche, die überwiegend gute Bewertungen aufzeigte. Alles doch eher etwas für Fahrradtouristen oder Fernfahrer.

Für den Rest des Nachmittags war noch die Besteigung/Erwanderung der Landeskrone eingeplant. Ein schöner Aussichtsberg, vulkanischen Ursprungs und auch in Form, mit einem sehr schönen Lokal. Bis zum Fuße des Berges gelangt man idealerweise mit der Straßenbahn, was wir auch taten. Zurück ging es mit der letzten Straßenbahnfahrt (19:03 Uhr) auf dieser Strecke wieder zur Altstadt.

Irgendwie entwickelte sich relativ schnell, eher so unauffällig nebenbei, die Idee/der Wunsch nach der Suche zum Lokal „ Dreibeiniger Hund“. Man war sich nicht 100%ig sicher, ob es in Görlitz, Bamberg oder doch ganz woanders sich befinden könnte. Die Suche nach dem Lokal gewann bald derart an Bedeutung, wie es schon bei der Suche nach dem Heiligen Gral, dem Eldorado oder dem Bernsteinzimmer der Menschheit bekannt sein dürfte. Der Tagesausklang erfolgte aber auf polnischer Stadtseite, mit dem schönen Panoramablick auf die Görlitzer Altstadt. Besonders im Blick und sensationell, das Wahrzeichen von Görlitz, die Peterskirche.

Bei noch schönerem Wetter folgte am darauf folgenden Tag die stabsmäßige Besichtigung der Altstadt von Görlitz. Alles mittlerweile bestens restauriert. Andere Städte wären sicher neidisch. Aber Görlitz besitzt eine historische Architektur die nur sehr wenige Städte aufweisen können. Auch die Freunde des Shoppings kamen nicht zu kurz bzw. konnte man nicht kurz halten. Wir hatten aber an diesem Tage keine Eile oder Not, so dass alle zufrieden den Tagesverlauf genießen konnten. Dennoch geschah an diesem Tage, gegen 12:00 Uhr Mittags, das Unfassbare. Das Lokal „Dreibeiniger Hund“ wurde entdeckt, besichtigt und folglich gleich eingenommen. Klar, dass hier auch noch der Abend von uns eingeplant wurde. Nu, so war es dann auch.

Der Tagesausklang, kurz vorm zu Bett gehen, erfolgte wieder auf polnischer Seite.

Oberlausitz 2Bei allerschönstem Wetter ging es am nächsten Tag nach Bad Muskau. Der dortige Fürst Pückler Park war das Ziel. Dieser besteht heutzutage aus einem deutschen und polnischen Teil. Der polnische Teil ist erheblicher Größer und mehr naturbelassen, der deutsche Teil eher gepflegter, blumiger und durch das herrliche (Märchen)Schloss auch repräsentativer. Am Marktplatz im Ort wurde im schönen Kaffeehaus „König“ auch das hausgemachte und berühmte Fürst Pückler Eis ausnahmslos probiert. Am nächsten Tag haben wir erfahren, dass der diesjährige heißeste Tag in Sachsen hier in Bad Muskau mit 34.2°C gemessen wurde. Wir waren dabei. Zurück in Görlitz haben wir noch mal einige historische Lokalitäten der Altstadt besichtigt (immer Sehenswert die Bierkeller, Gewölbe usw.) und der Tagesausklang erfolgte, wie nun gewohnt, wieder auf polnischer Seite.

Bei etwas schlechtem Wetter, was keinem störte, ging es wieder in Richtung Heimat. Ein Zwischenstopp in Bautzen und ein weitere Zwischenstopp nahe Bamberg in einem echt fränkischem Bier/Felsenkeller lockerte die Heimfahrt auf.

Alles in allem, Görlitz war die Reise wert.

Harry

 

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