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Schneeschuh- Wanderung im Zugspitzgebiet Tour 6

9 Teilnehmer (8 Mitglieder, 1 Gun)

Tourenleitung: Angie Rosenbauer

Auf die Suche nach Schnee machten sich am Samstag früh sechs Uhr neun forsche Wanderer auf den Weg. Mit dem DAV- Vereinsbus ging es von Treuchtlingen in Richtung Garmisch und Zugspitzgebiet.

Zunächst lief alles gut. Das Gepäck war verstaut, der Bus voll und Stefan brachte uns sicher und schnell unserem Ziel näher.

Nach dem Besuch eines kleinen Bäckerladen vor Garmisch war es dann vorbei mit der tollen Fahrt, der Diesel muckerte und wollte nicht mehr so recht weiterfahren. Die Pause hatte ihm nicht gut getan. Also machten wir uns am Samstag Morgen auf die Suche nach einer Werkstatt mit Stern und wurden bald in Garmisch fündig. Nach kurzer Zeit war dann alles klar. Der Luftmengenmesser war kaputt. So gibt der Motor keine Leistung mehr. Alle freuten sich deshalb schon auf die lange, lange Rückfahrt.

Nichts desto Trotz wollten wir ja zu unserer Schneeschuhtour. Also quälten wir uns durch Garmisch und im ersten Gang den Berg hinauf zum Parkplatz der Talstation Ehrwalder Zugspitzbahn (1228m).

Alle rüsteten sich aus mit Schneeschuhen, LVS- Gerät, Sonde und Schneeschaufeln. Die Stimmung war gut, die Schneehöhe mit 20 – 30 cm pulvrigem Schnee ausreichend und die Luft mit 1 – 3°C sehr angenehm. Auch die Sonne kämpfte sich teilweise aus ihrem Wolkenversteck hervor.

Nach dem Check der LVS- Geräte ging die Tour endlich los, zunächst über breite Forstwege, später dann auf kleinen Pfaden durch den Wald und die unberührte und schön verschneite Landschaft. Nach und nach verstummten die lauten Gespräche und so konnten alle die Stille der Winterlandschaft genießen. Immer wieder gab es schöne Durchblicke auf das Zugspitzmassiv und die umliegenden Bergketten. Über den Schützensteig erreichten wir gegen Mittag den Sattel Hoher Egg „Ort der Begegnung“ wo wir eine kurze Rast einlegten.

Dann ging es weiter auf wunderbar verschlungenen und verschneiten Wegen zum Eibseeblick, wo wir noch eine andere Wandergruppe trafen. Nach den obligatorischen Gruppenfotos zog es uns weiter zur Hochtörlenhütte die wir kurze Zeit später erreichten. Die Hütte war völlig verschneit und im Winter geschlossen. So blieb uns nur die große Sonnenterrasse mit Zugspitzblick aber leider ohne Sonnenschein.

Nach der ausgiebigen Rast führte uns der Weg im Anschluss fast nur noch bergab. Leichte Verwirrung breitete sich aus, als wir den richtigen Weg zur Talstation und dem Parkplatz suchten. Doch dann landete Wanderführer(in) Angie eine Punktlandung, erinnerte sich an den richtigen Abzweig und so kamen wir direkt oberhalb der Talstation aus dem Wald heraus.

Das Problem mit unserem Bus hatten wir darüber völlig vergessen. Nachdem sich jedermann umgezogen und das Gepäck verstaut hatte starteten wir den Motor. Und er lief und lief. Aus für uns unerklärlichen Gründen funktionierte alles wieder bestens und so konnte uns Stefan wieder pünktlich in Treuchtlingen abliefern.

Kay Mlinsk

 

Tour 6-2016 Tour 6-2016

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