• slide_1
  • slide_2
  • slide_3
  • slide_4
  • slide_5
  • slide_6

Schwarzwälder Kirschtorte ist aus

Bericht über die Familienwanderung am 13.03.2016 Tour 11

Wenn 16 Wanderinnen und Wanderer an einem Sonntagvormittag auf Tour gehen, dann haben sie entweder an diesem Tag nichts Besseres zu tun oder die ausgeschriebene Wanderung bot ein relativ unbekanntes landschaftliches Schmankerl, das in unserem Landkreis nur wenigen bekannt ist – oder beides.

Dieses Mal ging unsere Wanderung von Pleinfeld aus durch das romantische Arbachtal nach Walting. Es heißt ja immer, dass Frauen viel reden – Männer stehen ihnen in der Sache nicht viel nach. Und, was erschwerend hinzukommt, wenn Männer reden, achten sie nicht mehr auf den Weg. Da sind dann „Tiefflieger“ eine unausweichliche Folge aus den „vertieften Gesprächen“. Da werden herumliegende Äste oder Baumstöcke übersehen und schwups wird der weiche Waldboden mit dem Hosenboden getestet.

Die Orte Göppersdorf und Reisach wurden rechts liegen gelassen und auf der Höhe direkt unsere Einkehr zur Mittagszeit im Brotzeitstüberl Meier angepeilt. Ein unangenehmer Ostwind beschleunigte deshalb unsere Schritte.

Mit dem Brotzeitstüberl hatte es eine besondere Bewandtnis. Als ich ca. 2 Wochen vorher die Strecke abgelaufen bin und nach einer Mittagseinkehr gesucht habe, bin ich auf dieses Brotzeitstüberl gestoßen. Frau Meier, die Besitzerin, sagte mir, dass mein Ansinnen, bei ihr am 13.03.2016 einzukehren nicht ginge, da sie anlässlich ihrer Silberhochzeit mit ihrem Mann auf Wellness-Tour sein. Nach längerem hin und her erklärten sich die Kinder spontan bereit uns an diesem Tag zu verköstigen. So gab es für die echten Franken natürlich Bratwürste mit Kraut und für die Anderen Weißwürste und Brezen. Und: Es hat einfach alles super gepasst!!!

Frisch gestärkt wanderten wir weiter und kamen ca. 1 1/2 Stunden später an der 1.000-järigen Eiche vorbei auf unserem Weg nach Schloss Sandsee. Dabei ist zu konstatieren, dass man zum einen der Eiche durchaus die 1.000 Jahre angesehen hatte. Ich gehe mal davon aus, dass sie die nächsten 1.000 Jahre nicht überleben wird. Allerdings war der Anblick dieses mächtigen Baums schon beeindruckend. 10 Personen aus unserer Gruppe waren erforderlich um den Umfang des Baumes mit den ausgestreckten Armen (Kette) abzugreifen.

Wenig später, kurz vor Schloss Sandsee, stellte sich zum anderen heraus, dass Christa es versäumt hatte mit dem Schlossherren einen Termin zum Kaffee zu vereinbaren. Es ging auch weniger um den Kaffee – die Torte wäre es gewesen, die uns allen geschmeckt hätte J. Mit anderen Worten: Es war entgangener Lustgewinn!!!

So stiegen wir mit hängenden Köpfen nach Mischelbach ab. Das pulsierende Leben in diesem Ort findet nur am Faschingssonntag statt. Um es diplomatisch auszudrücken: Ruhe und Beschaulichkeit prägen das Ortsbild im restlichen Jahresverlauf. Über den „Bergrücken“ von Kleinweingarten ging es zurück nach Pleinfeld. Und hier kam die „Rettung des Sonntages“: Mit der Einkehr im Cafe Riedel kamen alle per Saldo auf ihre Kosten. Diverse Kuchen vom Feinsten, Eiscreme aus Früchten – Torten in vielen Varianten, aber leider aber keine Schwarzwälder Kirschtorte, die war ausgegangen. Allerdings haben die vorhandenen Köstlichkeiten uns entschädigt für die Entsagungen auf Schloss Sandsee.

Fazit: Eine tolle Truppe, die viel Spaß zusammen gehabt hat.

G. Rosenbauer

Tour 11- 2016 Tour 11- 2016 Tour 11- 2016 Tour 11- 2016

Das könnte Sie auch interessieren...