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Tour 13 Bergwanderung Botanik im Karwendel

Endlich geht´s wieder in die Berge

 

Bergwanderung Botanik im Karwendel vom 04. – 05.07.20

 

Unterkunft:  Plumsjochhütte (1633 m) privat

Leiter:   Karl Meier

Teilnehmer:  10, davon 7 Sektionsmitglieder, 2 DAV GUN, 1 Nichtmitglied

 

Nach langer Bergabstinenz durch die Corona-Epidemie konnte es endlich wieder losgehen. Berge wir kommen! Aber leider dachten viele andere das gleiche und so waren nicht nur die Straßen und Parkplätze voll, sondern auch die Hütten. Unsere Hüttenwirtin auf der Plumsjochhütte hatte nach ihren Angaben noch nie im Leben so viel zu tun wie an diesem Wochenende.

Nach der Ankunft auf der Gernalm bei Pertisau am Achensee stiegen wir auf einem unangenehmen Schotterweg, der an Mountainbikefahrer auf und abwärts hohe Anforderungen stellte, ziemlich steil aufwärts zu einem Kreuz, wo wir schon einen tollen Ausblick genießen konnten. Dann war es nicht mehr weit zur Hütte, die sehr romantisch zwischen Almwiesen und Bergen lag und den Blick auf die schroffen Felswände um den Großen Ahornboden frei gab. Zur Hütte gehörte eine bewirtschaftete Alm mit einer besonderen Rinderrasse. Nach der Einquartierung in schöne 4-Bett-Zimmer und ein sehr rustikales Matratzenlager wanderten wir noch durch herrliche Blumenwiesen hinauf auf das Plumsjoch (1921 m), wo uns ein herrliches Panorama mit Aussicht auf den tief unten liegenden Achensee und die wilden Karwendelgipfel erwartete. Klaus und andere mehr oder weniger kompetente Blumenkenner bestimmten die vielen Blüten wie Läusekraut, Silberwurz, Sonnenröschen, Kugelblume, schwarzes Kohlröschen und andere Schönheiten. Zurück auf der Hütte genossen wir die Sonne auf den Bänken vor der Alm, auch wenn das Anstehen für ein kühles Bier oft recht lange dauerte. Abends gab´s leckeres Hirschgulasch und andere Tiroler Köstlichkeiten aus der kleinen Küche.

Der zweite Tag begann mit einem Frühstück auf der sonnigen Terrasse, was man ja auch nicht alle Tage hat, super Blick auf die Karwendelwände inklusive. Dann machten wir uns auf den Weg zum Kompar (2011 m), reiche Alpenflora und Latschenfelder begleiteten uns auf diesem First-Class-Panoramaweg. Der Gipfelanstieg kostete dann noch etwas Schweiß, die tolle Aussicht entschädigte uns aber dafür. Auf einem angenehmen Pfad wanderten wir dann noch hinüber zum Satteljoch (1935 m) (Jöcher sind hier Gipfel), wo wir eine große Pause zum vespern und sonnen einlegten. Über die Hütte und den steilen Schotterweg erreichten wir schließlich wieder die Gernalm, wo uns Eiskaffee, Waldbeereneisbecher und kaltes Bier wieder auf Normaltemperatur brachten. Eine schöne Tour mit vielen herrlichen Eindrücken war vorbei, ein Lichtblick nach all den Corona-Mühen. Karl Meier

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