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Tour 13 – Kultur und Wandern Saale-Unstrut

vom 20.-23.6.2019

Die Tour wurde mit eigenen PKW’s durchgeführt. Alle trafen sich am Anreisetag zum vereinbarten Zeitfenster an der gemeinsamen Unterkunft Hotel Himmelsscheibe & Schloss Nebra (S.-Anhalt).

Nach dem Einchecken in der Himmelsscheibe, der absolut passende Name für unsere Tour, ging es zu Fuß in einer im Nachbarort gelegenen Lokalität. Vorbei an „idyllischen“ zu DDR-Zeiten labyrinthmäßig verteilten unzähligen Garagenhöfen, über Felder und der Unstrut zum Restaurant. Ein Roter Milan kreiste des öfteren über und auch zu uns. Endlich mal neue Gesichter könnte der neugierige Grund von dem stattlichen Milan gewesen sein.

Dort angekommen waren wir die einzigen Gäste. Aber dennoch, eine reichhaltige Auswahl auch mit seltenen Spezialitäten, wie z.B. Fasan, stand zur Auswahl. Alle waren absolut zufrieden bis auf das angebotene nicht gekühlte Bier. Der Rückweg verlief schneller, eine aufkommende Regenfront könnte die Ursache gewesen sein.

Im Hotel saßen wir dann noch erwartungsgemäß im Schlosshof, in historischer Kulisse mit den georderten Absacker in den Händen. Die erste gute Weinprobe aus der unmittelbaren Umgebung.

Das Schloss war äußerst gut frequentiert, dennoch scheinbar mit wenig Personal ausgestattet. Zum Wochenende hin besserte sich die Personalsituation dann spürbar.

Der folgende Tag war unser Wandertag. Zwei Höhepunkte wollten bewältigt werden. Zuerst ging es zur Arche Nebra, beginnend der Unstrut entlang. Eine Sonderausstellung in dem modernen Komplex, in Nähe des Fundortes, zur Himmelsscheibe und eine Vorführung im dortigen Planetarium waren höchst informativ. Die Bedeutung der Himmelsscheibe mit den dargestellten Plejaden, Sternen, Sonne, Mond u.v.m. wurde uns näher gebracht.

Von dort weiter, über ein weniger begangenen Weg, hangabwärts ging es zur Kaiserpfalz in Memleben. Memleben war einmal ein wichtiges Machtzentrum im 10. Jahrhundert gewesen, heute unvorstellbar. Die noch bestehende Ruine einer Klosterkirche wurde besichtigt und dies war wesentlich interessanter als vermutet.

Der Rückweg erfolgte immer entlang der Unstrut. Im Hotel angekommen hatte jeder mindestens 17 km an diesem Tag zurückgelegt. Teilweise auch mit den üblichen Folgen wie Blasen an den Füßen. Eine Belohnung über ein gemeinsames Buffet im Hotel war dann der Tagesabschluss.

Samstag fuhren wir dann mit den PKW’s zur Schiffsanlegestelle in Bad Kösen. Dort wurde erstmal die Technik einer Flussfähre mittels Handhebeltechnik für den Uferseitenwechsel bestaunt und benutzt. Technik wie in uralten Zeiten. Weiter ging’s dann auf der Saale zur Rudelsburg. Ein kurzer Anstieg, eine längere Rast auf der Burg, das Gegenteil vom vorherigen Tag. Dann ging es wieder per Flussschifffahrt zu unseren Autos und weiter Richtung Freyburg über Naumburg.

Als ein ausgesprochener Geheimtipp von unseren Lehrerehepaar erwies sich der Abstecher auf den Weinberg vom Max Klinger (Künstler † 1920). Hier oben hatten wir eine herrliche Aussicht auf die Saale-Unstrut, den Naumburger Dom, der lieblichen Umgebung und das alles bestens bei Kaffee, Kuchen, Wein u.v.m.. Der Abend klang wieder gemütlich am gemeinsamen Buffet im Hotel aus.

Der letzte gemeinsame Tag endete, wie abgesprochen, für alle schon nach dem Frühstück. Manch einer wollte noch die Gelegenheit nutzen um den Naumburger Dom oder andere um das Schloss Neuenburg in Freyburg zu besichtigen. Das Wetter erwies sich über den gesamten Zeitraum uns gegenüber immer gnädig.

Teilnehmer: 11 (davon 4 Nichtmitglieder)
Autor: Harry Mrugalla
Leiter: Harry Mrugalla

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