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Tour 16 Bergwanderung Botanik in der Mieminger Kette

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Bunte Blumen und aussichtsreiche Berge

 

Bergwanderung Botanik in der Mieminger Kette vom 02. – 03. Juli 2022

 

Unterkunft:  Lehnberghaus (1554 m) privat

Leiter:  Karl Meier

Teilnehmer:  9, davon 8 Sektionsmitglieder und 1 Nichtmitglied

 

Es war heiß, als wir uns vom Gasthaus Arzkasten auf den Weg zum Lehnberghaus machten. Lange ging es einen herrlichen Bach entlang mit vielen Blumen, doch dann wurde es kurz steiler bis zur Sonnenterasse der Hütte. Die Mittagsrast viel lang aus, aber dann wollten doch fast alle zum Gipfel hoch. Durch lichten Wald erreichten wir eine tolle Aussichtsplattform, von der das tief unten liegende Inntal mit den vielen Orten bewundert werden konnte. Dann folgte eine schweißtreibende Latschenzone und schließlich ein Rücken, der steil zur 2209 m hohen Wankspitze hinaufführte. Der schmale von Schafen verunreinigte Gipfel bot ein einmaliges Panorama: im Norden die nahen Felswände der Westl. Griesspitzen und des Grünstein, im Westen die Felskämme der Lechtaler Alpen, im Osten die Hohe Munde und im Süden die teilweise vergletscherten Gipfel der Zillertaler, Stubaier und Ötztaler Alpen. Wir teilten uns die wenigen Sitzplätze mit Klettersteiggehern und genossen einfach. Auf gleichem Weg ging es zurück zur Unterkunft, wo wir gerade noch rechtzeitig zum Abendessen ankamen.                                                                                                                                      Nach einer warmen Nacht ließen wir uns das Frühstücksbuffet schmecken und machten uns auf den Weg in die „Hölle“. Das ist ein großer Geröllkessel mit an drei Seiten steilen Felswänden und einem Zugang, den wir noch im Schatten hinauf wanderten. Dann wurde es „höllisch“, denn es ging steile Geröllhänge hinauf und die Sonne meinte es also gut mit uns. Endlich wurde das 2126 m hohe Hölltörl erreicht und erleichtert im Gras gerastet. Die meisten ließen sich den kurzen Anstieg zum Höllkopf (2194 m) nicht nehmen und genossen einmal mehr die tolle Aussicht. Dann ging es durch Latschen und zum Schluß auf einem Fahrweg hinab zur Marienbergalm, wo man sich für den Weiterweg stärkte. Dieser führte teilweise mit Drahtseilen gesichert auf dem Alpsteig hinunter zum Arzkasten.                                                                                                                                                               Auf allen Wegen wurde die herrliche Alpenflora bewundert, die Klaus und Karl versuchten zu bestimmen und zu erklären. Einige seltene Pflanzen waren darunter wie die Ragwurz und verschiedene Knabenkräuter.                                                                                                                            Die schöne Tour, für Botanikwanderer vielleicht mit etwas zu viel Höhenmetern, fand einen passenden Ausklang auf der Terrasse des Gasthauses Arzkasten.

Karl Meier

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