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Tour 16 Stubaier Alpen – Sonnenauf- und untergänge auf dem Blumenberg

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Sonnenauf- und untergänge auf dem Blumenberg

Bergwanderungen mit Senioren-Tempo in den Stubaier Alpen vom 04. – 06. Aug. 2020

 

Unterkunft:  Blaserhütte (2176 m) privat

Leiter:  Karl Meier

Teilnehmer:  10, davon 9 Sektionsmitglieder, 1 Nichtmitglied

 

Im Regen fuhren wir nach Matrei am Brenner und weiter zum Kloster Maria Waldrast. Als wir nach einem Kaffee in der Klostergaststätte unsere Sachen packten, hatte es schon aufgehört zu regnen. Durch das Lange Tal ging es gemächlich aufwärts, erst kurz vor dem Joch wurde es steiler. Die letzten 15 Minuten zur Hütte blies uns der Wind um die Nase, sodass wir froh um eine warme Stube waren. Die Hüttenwirtin Anja empfing uns sehr herzlich und wir fühlten uns bald wohl auf der heimeligen Hütte. Unsere „Senioren“-Kinder wurden von Anja verwöhnt, einer Hüttenfreundschaft stand nichts mehr im Wege. Am nächsten Morgen weckte uns die Sonne und bald ging es hoch zur Peilspitze (2392 m), wo uns eine prächtige Aussicht auf die Stubaier und Zillertaler Alpen sowie auf das Karwendelgebirge für die geringe Mühe belohnte. Auf der anderen Seite ging es steiler hinunter, Drahtseilsicherungen erleichterten den Abstieg. Die Mittagsrast legten wir zwischen romantischen Felstürmen ein, bevor es über das Wiesengelände der Falschwernalm abwärts ging. Über den Zwieselmähder, wo wir den Almbauern beim beschwerlichen Heumähen zusahen, kamen wir dann wieder an der Hütte an. Abends wanderten wir in 15 Minuten zum Blaser (2241 m) hoch, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Es war ein Erlebnis, das Farbenspiel auf den Gipfeln zu genießen, besonders der Olperer in den Zillertaler Alpen mit seinem Gletscher leuchtete herrlich. Auch der Sonnenaufgang lockte um 6 Uhr einige Romantiker auf den Blaser. Die Farben des Himmels, von violett über rot, orange bis gelb verzauberten alle. Diesmal wurden die anderen Gipfel von der Sonne angestrahlt. Auf dem Abstieg wurde die enorme Blumenvielfalt des Blasergebiets bestaunt. Edelweiß, verschiedene Enzianarten, Sumpfherzblatt … erfreuten die Herzen der Blumenliebhaber. Nach dem tollen Hüttenfrühstück nahte der Abschied von Anja und Georg, dem fürsorglichen Hüttenwirtspaar. Auf einem wenig begangenen abenteuerlichen Steig gelangten wir ins Tal, wo der lange Hatsch zu Maria Waldrast kein Ende nehmen wollte. Genauso hatten es offensichtlich die Wegschilder vorgesehen: erst 1 Stunde, dann 45 Minuten, später nochmals 45 Minuten und dann nach längerer Zeit wieder 1 Stunde. Auf der Ochsenalm wurde eingekehrt, dann ging die Uhr auch wieder richtig.Karl Meier

 

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