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Tour 2: Bergwanderung mit Schneeschuhen im Ammergebirge

Wie auf Wolken

Tour 2: Bergwanderung mit Schneeschuhen im Ammergebirge

Tourenleitung: Angie Rosenbauer

Teilnehmer: 7 (alle DAV Treuchtlingen)

Es ist der 18.01.2020, 6 Uhr morgens in Langenaltheim. Mehr oder minder wach treffen sich Stefan, Ute, Sabine, Kay und Karl um gemeinsam mit Angie und Bia ins Ammergebirge zu fahren. Die Wettervorhersage verspricht winterliche Temperaturen (auch Minusgrade) und Schneefall. Die Fahrt führt uns über Unterammergau, vorbei an Schloss Linderhof zum Ausgangspunkt unserer ersten Tour. Angie hat für uns die Weitalpspitze ausgesucht. Zu Beginn geht es ein paar Meter an der Straße entlang, bevor wir in den Wald abbiegen. Stetig gehen wir bergauf und je weiter wir kommen, umso mehr stellt sich das Gefühl einer Schneeschuhwanderung in den Bergen ein. Die Stimmung ist sowieso schon gut, doch als die Sonne sich zeigt sind wir völlig zufrieden. An der Weitalm legen wir eine kurze Rast ein, um uns für die letzten Meter hinauf zum Gipfel zu stärken. Daraus wird leider nichts. Die Schneeverhältnisse und die Unübersichtlichkeit der Wegführung machen uns einen Strich durch die Rechnung. Doch Sicherheit geht vor! Wir steigen ab und freuen uns schon auf die Sauna und ein leckeres Abendessen.

Der 2. Tag beginnt mit Frühstücken und Autos abkehren. Es hat in der Nacht geschneit und wir sind sehr gespannt auf die heutige Tour. Auf dem Plan steht der Ochsenälpleskopf. Der Startpunkt liegt im gleichen Tal wie die gestrige Tour, nur ein paar Kilometer weiter. Es gibt herrlichen Neuschnee und wir freuen uns auf einen wunderbaren Wintertag. Wir beginnen wie gestern mit dem Aufstieg durch den Wald und sind sehr froh, dass Skitouren-Gänger schon eine Spur im Schnee hinterlassen haben. Leider trennen sich nach ca. einem Drittel der Strecke unsere Wege…und weg ist die Spur. Jetzt heißt es im Wechsel vorausgehen und eigene Spuren hinterlassen. Da wir von mindestens 30 cm Neuschnee sprechen, ist dies eine schweißtreibende Angelegenheit. Doch das Glück verlässt uns nicht und ein paar Kurven weiter kreuzen sich zwei Wege und wir haben wieder eine neue Spur. Allerdings erweist diese sich auf den letzten 150 Meter als ziemlich schwierig. Denn es fehlt die Linienführung und die Tritte sind sehr „verrutscht“. Als Team und mit vereinten Kräften schaffen wir es gemeinsam bis zum Gipfel und Karl meint, „jetzt ist es am Schluss noch eine Hochtour“ geworden. Glücklich umarmen wir uns, genießen den Rundumblick, atmen einmal tief durch und schon geht es wieder hinunter. Als wir endlich im frischen Neuschnee den Berg hinuntergleiten, fühlt es sich an wie auf Wolken. Einfach nur schön! Mit großem Appetit verspeisen wir unsere Brotzeit und machen uns auf den Weg zu den Autos.

Unser gemeinsames Wochenende lassen wir auf der Gröbl Alm in Graswang ausklingen. Einen besseren Ort hätten wir uns nicht aussuchen können. Die Getränke und das Essen kommen zügig, alle Sonderwünsche, Seniorenteller, leere Teller etc. werden prompt erfüllt und die Lachmuskeln extrem beansprucht.

Danke an Angie für die tolle Organisation und an die super Gruppe, mit Euch macht es Spaß unterwegs zu sein.

Bia

 

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