• slide_1
  • slide_2
  • slide_3
  • slide_4
  • slide_5
  • slide_6

Tour 20 Bergwanderung mit Seniorentempo in den Lechtaler Alpen

  • 20220803_092635
  • 20220803_111904
  • 20220803_120606
  • 20220803_120852
  • 20220803_121717
  • 20220803_125402
  • 20220804_122138

Langsam aber sicher in den Lechtalern unterwegs

 

Bergwanderung mit Seniorentempo in den Lechtaler Alpen vom 02. – 04. Aug. 2022

 

Unterkunft:  Muttekopfhütte (1934 m) ÖAV

Leiter:  Karl Meier

Teilnehmer:  8, davon 7 Sektionsmitglieder, 1 Nichtmitglied

Die große Hitze hatten wir im Tal gelassen, als wir mit der Bergbahn von Hochimst zum Alpjoch (2050 m) hochschwebten. Auf dem Drischlsteig, einem 100 % abgesicherten Felsensteig, wanderten wir gemütlich hinüber zur sehr gut bewirtschafteten Muttekopfhütte. Damit war aber der Tourentag noch nicht zu Ende, denn nach einer Mittagspause wartete der ebenfalls versicherte Plattigsteig auf die acht Bergwanderer. Der aussichtsreiche schmale Höhenweg führte unter den Wänden der Platteinspitzen mit wenig auf und ab zum Narrenkreuz (2012 m). Dann ging es auf einem schönen Pfad hinab zur Latschenhütte, in der natürlich eingekehrt wurde. Rechtzeitig zum Abendessen waren wir alle wieder auf unserer Hütte.  Bei herrlichem Wetter stiegen wir dann am nächsten Morgen durch Blumenwiesen auf dem Imster Höhenweg in Richtung Pleiskopf. Bald gingen die Wiesen in Geröll über, das immer steiler wurde. Eine heikle Stelle, an der ein kaputtes Drahtseil seinen Zweck verfehlte, wurde trotzdem sicher gemeistert. Dann wurde eine Scharte erreicht, von der es fast eben, aber mit leichten Kletterstellen, hinüber zum Pleiskopf (2560 m) ging. Vom breiten Gipfel war die Aussicht auf die Stubaier, Ötztaler und Lechtaler Alpen phantastisch. Während der ausgiebigen Mittagsrast wurden die bizarren Felsstrukturen und Verwerfungen der umgebenden Bergmassive bestaunt. Einige hatten noch Kraft in den Wadln und Lust auf einen weiteren Gipfel. So wurde der naheliegende Ödkarlekopf (2565 m) ins Visier genommen und von der hinteren Seite leicht bestiegen. Auf dem Rückweg war die kritische Stelle halb so schlimm und alle kamen wohlbehalten zurück zur heimeligen Hütte. Der letzte Tag war ein Tag zum Genießen. Von der Hütte ging es hinab zur Latschenhütte und weiter auf dem romantischen Jägersteig zur Untermarkter Alm, wo natürlich eingekehrt wurde. Dann sollte man entscheiden, ob man mit dem Coaster, einer Art Rodel, oder mit der Seilbahn ins Tal fahren wollte. Der Entscheidungsprozess dauerte so lange, bis die Schlange am Coaster so lange war, dass die Wartezeit zu groß war und schließlich alle mit der Bahn ins Tal schwebten. Das Wetter trug positiv zur guten Stimmung in der Gruppe bei, auch wenn der eine oder andere einen Muskelkater mit nach Hause nahm.

Karl Meier

Das könnte Sie auch interessieren...