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Tour 21 Bergwanderungen im Seniorentempo in den Stubaier Alpen

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Regen und Nebel in den Kalkkögeln

Bergwanderungen im Seniorentempo in den Stubaier Alpen vom 03. – 05. Aug. 2021

Unterkunft:  Starkenburger Hütte (2229 m) DAV

Leiter:  Karl Meier

Teilnehmer:  14, davon 13 Sektionsmitglieder, 1 Nichtmitglied

 

Die Aussichten auf sonnige Tage in den Kalkkögeln waren nicht sehr groß, aber trotzdem wagten sich 14 Bergwanderer in die den Dolomiten ähnlichen Berge. Der Aufstieg wurde mit der Seilbahn bis zum Kreuzjoch wesentlich erleichtert, wo den Teilnehmern frischer Wind um die Nasen blies. Der Aufstieg durch Blumenwiesen und auf Felsbändern war sehr schön, wenn sich auch der Anblick auf die wilden Kalkkögel auf die unteren Bereiche beschränkte. Fast trocken erreichten wir die schön gelegene Hütte, wo uns die Hüttenmannschaft sehr freundlich empfing. Unsere Zimmer waren schön, einige mußten allerdings ins abseits gelegene Schlafhaus, was bei Regen nicht ganz so toll war. Die ganze Nacht regnete es mehr oder weniger stark und die Hoffnung auf eine sonnige Wanderung am nächsten Tag floß dahin. Am Vormittag hörte es auf zu regnen, aber alles war in dichten Nebel gehüllt. Acht wetterfeste Bergler zogen es vor, lieber eine Nebelwanderung zu machen als den ganzen Tag in der Hütte zu verbringen. Die Tour zum Gamskogel führte am steinigen Hang entlang und vorbei an verhüllten bizarren Felsformationen zum Seejöchl (2518 m), wo der Pfad abzweigte und über Geröll und Felsplatten zum 2659 m hohen Gipfel führte. Wir steckten in dichten Wolken und konnten leider die normalerweise tolle Aussicht nicht genießen. Außerdem war es saukalt, so dass wir uns gerne warm anzogen und in die Handschuhe überstreiften. Und das im Hochsommer! Nach der Mittagsbrotzeit ging´s wieder hinunter zum Seejöchl. Dort blies der Wind für kurze Zeit den Nebel weg und gab den Blick auf die Schlicker Seespitze frei. Was für ein Anblick! Aber gleich verhüllten neue Wolken die steilen Felsen, lediglich die Schlicker Seen unterhalb waren noch zu sehen. Den Anstiegsweg ging es wieder zurück und kurz vor der Hütte begann es leicht zu regnen. Nochmal Glück gehabt! Der Resttag war verregnet, so dass wir uns dem süßen Leben hingaben, sprich Kaffee und Kuchen. Die Besteigung des Hohen Burgstalls am nächsten Morgen mußte leider ausfallen, denn Nässe von oben und unten ließen dieses Unterfangen scheitern. Als wir zum Abstieg rüsteten ließ der Regen nach und hörte dann ganz auf, so dass wir ohne Regenschirme auf breitem Weg gen Tal wanderten. Eine Einkehr auf der Galtalm scheiterte an den geltenden Coronaregeln, denn die Gültigkeit des Tests war bei einigen Teilnehmern abgelaufen. Von der Mittelstation der Bahn ließen wir uns hinuntertragen in die Wärme des Stubaitals. Eine verregnete Tour fand ihr Ende, man kann ja nicht immer nur Sonnenschein haben …

Karl Meier

 

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