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Tour 21 Zittauer Gebirge

Tour 21
vom 31.05.-03.06.18

Der gemeinsame Treffpunkt zum Start ins verlängerte Wochenendabenteuer lag diesmal in Oberfranken, genauer gesagt, im Autohof Münchberg Nord. Diesmal ohne den Vereinsbus, dafür mit Privat-PKW’s aus verschiedenen Richtungen kommend. Alle trafen pünktlich 10 Uhr ein und los ging’s.

Hinter Bautzen wurde links geblinkt, statt nach rechts ins Zittauer Gebirge abzubiegen. Das Zwischenziel musste der Kromlauer Rhododendron-Park werden. Zumindest war der Leiter davon überzeugt. Der Park hätte auch eventuell Rosenpark oder sonst was heißen können. Das besondere dort ist eine Bogenbrücke, namentlich die Rakotzbrücke. In der Gestaltung und Ausführung einmalig in Europa, stark erinnernd an die mystische Umgebung von „Herr der Ringe“, aber eben nur schon ca. 150 Jahre zuvor. Tatsächlich wäre es ein weiterer Höhepunkt gewesen, wenn die Rhododendron-Blüte noch voll in Aktion zu sehen gewesen wäre.

Brücke       Felsenstadt01

Nun endlich fuhren wir zur eigentlichen Unterkunft im Zittauer Gebirge. Ein ursprüngliches Haus, Top im Zustand, Top in der Gastronomie, Top in der Lage und ausgesprochen freundlich, mittlere Preislage. Dort warteten schon unsere noch fehlenden zwei Teilnehmer.

Vom Hotel aus ging es am nächsten Tage per pedes Richtung Jonsdorf zum Nonnenfelsen. Dann weiter auf die Suche nach der Felsenstadt. Gott sei Dank wurde die Suche durch eine gemeinsame Anstrengung erfolgreich und wir waren mittendrin oder obendrauf auf die vielen Felsformationen mit den unterschiedlichen Namensgebungen (Teekanne, Dackel, Mausefalle usw.). Eine beeindruckende Landschaft. Am Gondelteich wurde eine Rast eingelegt. Gegen Nachmittag zogen leider Gewitterwolken auf, die uns zur Rückkehr mahnten. Der Abend klang, wie an allen Tagen, in der Sonnebergbaude bestens aus.

Oybin01       Felsenstadt02

Der nächste Tag begann stilvoll mit einer Dampflok-Bahnfahrt von Jonsdorf nach Oybin. In der Holzklasse zu fahren war wohl das besondere Erlebnis, etwas Überzeugungsarbeit musste aber dazu geleistet werden. Dort angekommen ging es zur Burg und Kloster Oybin. Alles wurde erkundet. Romantisch gelegen, oft gemalt und total interessant, der Höhepunkt in Oybin. Nach herrlichen Kuchen/Torten fuhren wir wieder in der Holzklasse, diesmal die problemlose Sitzeinnahme, zurück nach Jonsdorf.

Dampflock       Oybin02

Am Abreisetag ging’s noch nach Zittau. Die Stadt wurde gemeinsam, unter eigener Führung, eingenommen. Dann kam der Abschied und jeder fuhr mit seinem PKW in Richtung Heimat. Starker Verkehr und Baustellen erschwerten leider erheblich die Rückfahrt. Etwas mehr als 1000 km hatte man insgesamt zurückgelegt. Das Zittauer Gebirge, unser kleinstes Mittelgebirge in Deutschland, war den Besuch wert.
-Harry Mrugalla

 

Unterkunft: Sonnebergbaude, Waltersdorf an der Lausche
Leiter: Harry Mrugalla
Teilnehmer: 10, davon 2 Nichtmitglieder.

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