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Tour 4 Schneeschuhbergtouren in den Allgäuer Alpen

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Pulverschnee und Sonne pur im Allgäu

Schneeschuhbergtouren in den Allgäuer Alpen vom 11. – 13. Febr. 2022

Unterkunft:  Berggasthof Ellegghöhe, Wertach

Leiter:  Karl Meier

Teilnehmer:  6 Sektionsmitglieder

 

Wegen den für uns nicht akzeptablen Coronabeschränkungen in Österreich wurde unsere Bergfahrt ins schneereiche Allgäu verlegt. Auf der Fahrt begleiteten uns Schneeschauer und auch zu Beginn des Aufstiegs zum Sonnenkopf von Hinang aus schneite es kräftig. Wir ließen uns aber nicht abschrecken und wurden kurz vor dem Gipfel belohnt. Die Schneewolken lichteten sich und gaben den Blick frei in die Täler und Berge des Allgäus. Nach einem Steilstück erreichten wir den 1712 m hohen Gipfel, wo uns kalter Wind um die Nasen blies, aber eine kleine Brotzeitrast musste schon sein. Auf einer anderen, weiteren und flacheren Route stiegen wir durch unverspurten Pulverschnee wie auf Wolken wieder hinab nach Hinang. Auch hinterlistiges Glatteis zum Schluß konnte unsere gute Laune nicht verderben. Etwas verspätet trafen wir in unserer uns schon bekannten Unterkunft ein und konnten uns unter der Dusche wieder aufwärmen.

Der nächste Tag begrüßte uns mit strahlender Sonne, aber eisigen Temperaturen. Heute wollten wir dem Wächter des Allgäu, dem 1738 m hohen Grünten, aufs Haupt steigen. Über freie Waldschneisen und durch toll verschneite Wälder ging es nordseitig in angenehmer Steigung zügig aufwärts bis wir die Grünten-Hütte erreichten, wo erstmals der Blick auf Hochvogel, Mädelegabel und Co. frei wurde. Nun warteten der sehr steile Schlußanstieg und der nicht ganz ungefährliche Gipfelgrat auf uns, aber mit Mühe und Vorsicht erreichten wir den Gipfel mit seinem monumentalen Denkmal. Da der Berg vollkommen frei steht, war die Aussicht in alle Richtungen großartig. Wir gönnten uns eine lange Pause, denn blitzblanken Himmel, wärmende Sonne und ein so tolles Panorama hat man nicht alle Tage. Den steilen Abstieg legten wir ohne Schneeschuhe zurück, bis uns ideale Hänge mit Pulverschneeauflage hinab nach Kranzegg begleiteten. Diesmal reichte es zeitlich zu einem Kaffee mit Kuchen in unserem Gasthof, wo wir einen tollen Schneeschuhtag ausklingen ließen.                 Auch der Sonntag war ein Sonnentag, an dem wir diesmal etwas höher hinauf wollten. An der Nebelhornbahn trafen wir uns mit der vierköpfigen Familie Junger und schwebten etwas verspätet nach oben. Wir hatten uns den Großen Daumen (2280 m) vorgenommen, der aber einen recht langen Anstieg über das Koblat, einer Karsthochfläche, hat. Zuerst ging es am Rand der Piste steil nach oben, bis es in ständigem Auf und Ab Richtung Daumen ging. Unverspurtes Gelände, Pulverschnee und schöne Ausblicke auf den Allgäuer Hauptkamm ließen unsere Stimmung steigen, die aber später gedämpft wurde. Als der Gipfel in Sicht kam, mußten wir leider feststellen, dass die Zeit für den Gipfelanstieg und den weiten Weg zurück nicht mehr ausreichte. Wir mußten ja schließlich die Seilbahn erreichen! Schweren Herzens kehrten wir um und kamen rechtzeitig zur Bahn, die uns kraftschonend hinab schweben ließ. Der Stau auf dem Heimweg konnte unsere gute Laune nicht trüben, denn drei herrliche, sehr unterschiedliche Touren bei Kaiserwetter begeisterten alle Schneeschuhfans.Karl Meie                                                                                                                                    r

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