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Über die Gipfelburg Hohenstein zur Bergfestung Rothenberg

Tageswanderung in der Hersbrucker Frankenalb.

Vom Bahnhof in Rupprechtstegen führte uns die Wanderung ein kurzes Stück flussabwärts an der Pegnitz entlang, wo wir aber bald schon nach rechts ins  Treufer Tal abbogen. Vorbei an einem alten Gehöft, an dem die Zeit vor langer Zeit einmal stehen geblieben ist, ging es immer leicht bergan durch einen saftig grünen, von Wasserläufen durchzogenen Talgrund. Bald war auch schon die gleichnamige Ortschaft erreicht und auf hartem Asphalt ging es weiter, stetig bergauf der Gipfelburg Hohenstein entgegen. Die 104 Stufen hinauf zur Burg hatten es dann noch einmal in sich.

Tour 16-2Aber das herrliche Panorama der Hersbrucker Kuppelalb, mit ihren vielen Erhebungen, überwältigte alle Teilnehmer. Lag die Landschaft wie ein Fleckerlteppich zu unseren Füßen, die Ortschaften wie Kinderspielzeuge und der Himmel mit Kontrast aus Sonne und Wolken ließ alles plastisch und in kräftigen Farben erscheinen. Der Name „Hersbrucker Kuppelalb“ ist selbsterklärend, man läuft nur bergab um direkt auf der anderen Seite wieder die nächste Kuppe zu erklimmen. Nachdem der letzte Aufstieg hinter uns lag und auch das nahende Gewitter einen Bogen um uns machte, war das Wandern über die Hochfläche der Morsbrunner Höhe ein reiner Genuss. Der Wetterbericht hatte für nachmittags einige Schauer gemeldet aber die Wetterfrösche hatten sich zum Glück wieder einmal in ihrer Vorhersage geirrt. Sodass wir bei herrlichem Sonnenschein im Biergarten der Enzensteiner Brauerei die fränkische Brau- und Kochkunst genießen konnten. Über die kurbayerische Bergfestung Rothenberg ging es dann durch Streuobstwiesen 200 Höhenmeter hinab nach Schnaittach, wo wir pünktlich auf die Minute unseren Zug erreichten.

Jürgen Promm

Tour 16-1 Tour 16-3

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