Wolfgang Korn - Zwischen Himalaya und Handzeichnung

Wie ein Treck zum Everest Tempel rettete

Beschreibung

Vortrag von Wolfgang Korn

26.03.2026 ab 19.00 Uhr in der Wallmüllerstuben in Treuchtlingen

Ende der 1960er‑Jahre führte der berufliche Weg des Architekten Wolfgang Korn nach Nepal – in eine Zeit, in der das Land architektonisch und denkmalpflegerisch noch kaum systematisch erforscht war. Neben seiner Tätigkeit im Building Department spielte dabei auch die persönliche Auseinandersetzung mit Landschaft und Kultur eine zentrale Rolle. Ein prägendes Erlebnis war der Treck im Herbst 1968 in Richtung Everest‑Basislager, der nicht nur die geografische Dimension des Himalaya erschloss, sondern auch das Verständnis für die kulturelle Verwurzelung der dortigen Bauwerke vertiefte.

Parallel dazu begann eine Arbeit von nachhaltiger Bedeutung: die erstmalige systematische Vermessung und Kartierung historischer Tempel und Gebäude im Kathmandutal. Diese detaillierten Aufmaße bildeten die Grundlage für Kataloge und wissenschaftliche Dokumentationen der traditionellen nepalesischen Architektur. Jahrzehnte später erwies sich ihre Bedeutung in dramatischer Weise: Nach schweren Erdbeben konnten mehrere zerstörte Tempel mithilfe dieser frühen Kartierungen originalgetreu rekonstruiert werden.

Der Vortrag spannt damit einen Bogen von persönlicher Expeditionserfahrung im Hochgebirge bis hin zu präziser architektonischer Grundlagenarbeit – und zeigt, wie scheinbar frühe Dokumentationsarbeit langfristig zum Erhalt eines einzigartigen kulturellen Erbes beiträgt.

nde der 1960er‑Jahre führte der berufliche Weg des Architekten Wolfgang Korn nach Nepal – in eine Zeit, in der das Land architektonisch und denkmalpflegerisch noch kaum systematisch erforscht war. Neben seiner Tätigkeit im Building Department spielte dabei auch die persönliche Auseinandersetzung mit Landschaft und Kultur eine zentrale Rolle. Ein prägendes Erlebnis war der Treck im Herbst 1968 in Richtung Everest‑Basislager, der nicht nur die geografische Dimension des Himalaya erschloss, sondern auch das Verständnis für die kulturelle Verwurzelung der dortigen Bauwerke vertiefte.

Parallel dazu begann eine Arbeit von nachhaltiger Bedeutung: die erstmalige systematische Vermessung und Kartierung historischer Tempel und Gebäude im Kathmandutal. Diese detaillierten Aufmaße bildeten die Grundlage für Kataloge und wissenschaftliche Dokumentationen der traditionellen nepalesischen Architektur. Jahrzehnte später erwies sich ihre Bedeutung in dramatischer Weise: Nach schweren Erdbeben konnten mehrere zerstörte Tempel mithilfe dieser frühen Kartierungen originalgetreu rekonstruiert werden.

Der Vortrag spannt damit einen Bogen von persönlicher Erfahrung im Hochgebirge bis hin zu präziser architektonischer Grundlagenarbeit – und zeigt, wie scheinbar frühe Dokumentationsarbeit langfristig zum Erhalt eines einzigartigen kulturellen Erbes beiträgt.

Details

Termindetails
Do. 26.03.2026 19:00 Uhr
Unsere Veranstaltungsorte

Hauptstraße 2
91757 Treuchtlingen
Preis

Eintritt auf Spendenbasis