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Heimatwanderung am 15.03.2026

Hahnenkamm bei Wolfsbrunn

15.03.2026

Tourenleitung: Fritz Schott & Erich Gehring

Teilnehmer: 17

Heimatwanderung am Hahnenkamm bei Wolfsbrunn am 15.03.2026

 

 

Wieder einmal hatte Erich zu einer Heimatwanderung eingeladen. Dieses Mal zeigte uns Fritz aus Meinheim Sehenswertes und Schönes seiner Heimat.

In der Dorfmitte von Wolfsbrunn ging es für die 17 Teilnehmer unter bedecktem Himmel und bei kühlen Temperaturen los. Sogleich ging es bergauf durch den zu dieser Jahreszeit noch lichten Buchenwald an der Nordseite des Hahnenkamms. Einen kurzen Einblick in die Historie der am unteren Waldrand gelegenen alten Papiermühle, wohl anno 1730 erbaut, gewährte uns unser „Heimatforscher“ Arthur, der natürlich ebenfalls die Wanderschuhe angezogen hatte. Er wusste auch, dass unser Weg bergauf entlang einer geologischen Besonderheit verlief; treffen dort doch im Untergrund Sandstein und Kalkstein aufeinander.

In saftigem Grün und mit seinem markanten Duft überzog Bärlauch große Flächen des Waldbodens, was wir auch als eine Besonderheit dieser Gegend schätzten.

Die überlieferte Geschichte vom steinernen Mann am höchsten Punkt unseres Rundweges wusste wiederum Arthur. Demnach erinnert das Kalkstein-Marterl, dessen verschollener Kopf in jüngerer Zeit durch eine Sandstein-Nachbildung ersetzt worden war, an einen gewissen Westphal, der dort anno 1820 verunglückt ist.

Eine Pause hatten wir uns nach dem Abstieg in einen Talschluss bei Kurzenaltheim verdient. Mit Blick hinüber zum Gelben Berg gab es sowohl Süßes für die Naschkatzen ais auch Warmes aus der Thermosflasche. Aber auch ein kleines Schnäpschen wurde gern genommen.

Nachdem wir am Ortsrand von Meinheim vorbei zurück Richtung Wolfsbrunn gelaufen waren, führte uns Fritz erneut steil bergauf in den Wald hinein. Nach einem kurzen Stück in weglosem Gelände gelangten wir zum Höhepunkt der Tour. Der weithin bekannten „Steinerne Rinne“ gehörte nun unsere gesamte Aufmerksamkeit.

Hungrig kehrten wir zum Abschluss der schönen rund 10 km langen Wanderung im Landgasthof Konrad in Alesheim ein, wo wir bestens mit Speis und Trank versorgt worden sind.

Die Speisekarte gab sehr viel her. Den zunächst ausgewählten und äußerst günstigen „Räuberteller“ für 0,00 €, hatte Erich letztlich aber nicht bestellt, handelte es sich dabei doch nur um einen leeren Teller mit Besteck.

Engelbert Seider

 

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