Bergtour in den Stubaier Alpen - 12. -14 08.2026 mit „Berge genießen“
Unterkunft: Teplitzer Hütte (2586m) und Becherhaus (3195m)
Leiterin: Autorisierte Bergwanderführerin Angie Rosenbauer
Teilnehmer: 8
Tour zum Becherhaus – Erlebnis pur in einer traumhaften Landschaft!
Unser Team aus acht bergbegeisterten Alpinisten war voller Vorfreude. Die Tour zum Becherhaus in den Stubaier Alpen versprach ein echtes Highlight zu werden – und genau das wurde sie.
Tag 1 – Aufstieg zur Teplitzer Hütte
Nach einer entspannten Anreise über den Brenner starteten wir am Bergbaumuseum in Maiern. Vor uns lagen rund 7 km und 1.200 Höhenmeter – Ziel: die Teplitzer Hütte auf 2.586 m.
Der Weg führte über den Agelsboden entlang des Gletscherbachs, der in diesem heißen Sommer wild aus dem Übelthalferner ins Tal schoss. An der Grohmannhütte legten wir eine verdiente Pause ein – Durst löschen, Kräfte sammeln. Die Hitze zeigte sich auch hier: Die Toiletten waren wegen Wassermangels geschlossen, ein typisches Bild dieses Sommers.
Die letzten 300 Höhenmeter zur Teplitzer Hütte hatten es in sich: steil, seilversichert, alpin. Oben angekommen erwartete uns eine frisch renovierte Hütte mit gemütlichen Schlafnischen. Nach einem leckeren Abendessen saßen einige von uns noch draußen und beobachteten die Perseiden – Sternschnuppen über den Stubaier Alpen, ein magischer Moment.
Tag 2 – Zum Becherhaus
Die zweite Etappe: 4,5 km, 750 Höhenmeter hinauf, 150 Höhenmeter hinunter. Der Weg war spannend und abwechslungsreich – Felsstufen, schmale Bänder, Seilversicherungen. Bald lag der mächtige Übelthalferner vor uns, immer noch beeindruckend, obwohl auch er in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen ist.
Alle meisterten die anspruchsvollen Passagen souverän, und so erreichten wir am frühen Nachmittag das Becherhaus, die höchstgelegene Schutzhütte Südtirols auf 3.195 m.
Nach einer kurzen Pause wagte ein Teil der Gruppe noch den Abstecher Richtung Signalgipfel. Rund 150 m unter dem Gipfel mussten wir wegen schwieriger Verhältnisse umdrehen – Sicherheit geht vor. Den restlichen Nachmittag genossen wir auf der Sonnenterrasse, bevor wir unseren Erfolg am Abend mit Rotwein oder Aperol feierten – ganz im Sinne von Berge genießen.
Tag 3 – Abstieg
Bei erneut großer Hitze machten wir uns auf den Rückweg. Die 12 km und fast 2.000 Höhenmeter bergab forderten uns, aber alle hielten durch. Am Bergbaumuseum endete eine Tour, die unsere Erwartungen weit übertroffen hat.
Müde, glücklich und voller Eindrücke traten wir die Heimreise an – ein Bergabenteuer, das uns noch lange begleiten wird.
Eure Angie Rosenbauer